Du sagst, du willst für mich das Allerbeste, wenn du mich an den Brüsten fast erdrückst und meinen Hals mit Strass und Silber schmückst! Das passe gut zur neuen Nappaweste.
Ich darf zum Kuscheln deine Bettstatt nutzen; ich bin stets frisch gebadet und gestylt, wie es sich schickt, wenn man die Laken teilt. Was ich nie darf: mein hübsches Fell beschmutzen.
Kaum lässt du mich im Wald kurz von der Leine, schwups, bringe ich die Hundewelt ins Reine. Mir stinkt, Madame, zu menschlich dein Odeur
und schon passiert ein tierisches Malheur. Ich wälze mich verzückt in Schlamm und Kot und scheiße auf dein Reinheitsangebot
Anmerkung von Janna:
2008
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