Als mein Vater - (History)

Text zum Thema Kinder/ Kindheit

von  Gabyi

Mein Vater war oft sehr gemein zu mir. Er verprügelte mich dann oder schlug mich mit der flachen Hand ins Gesicht bis das Blut aus meiner Nase spritzte. Ich bekam häufig die Schuld daran, dass der Teppich Flecken bekam. Einmal, als ich es nicht mehr aushielt, ging ich zu meiner Freundin in die Riesebyer Straße. Ich brauchte Abstand zu dem Gemetzel. Aber der Alte hatte mich durchschaut und holte mich einfach dort ab. Ich wollte nicht mitgehen, aber er war stärker als ich und zerrte mich am Arm durch die gesamte Stadt, so etwa zwei Kilometer lang. Ich hasste ihn bis aufs tiefste Blut dafür. Am Ende wurde er über hundert Jahre alt und ich ging nicht zu seiner Beisetzung.


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Kommentare zu diesem Text


 Quoth (16.09.26, 20:59)
Das Ich dieser möglicherweise fiktiven Erzählung hätte dem Vater spätestens mit 14 Jahren einmal eine scheuern sollen - dann wäre er friedlich geworden. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Väter dieser Art werden von Söhnen auch schon mal erschlagen.

 Gabyi meinte dazu am 16.09.26 um 21:13:
Du darfst deine Hände nicht gegen deine Eltern erheben. Das war die ungeschriebene Doktrin. Früher kam man ins Erziehungsheim, wenn man sich wehrte. Man wurde in die komplett falsche Zeit hineingeboren ;(. Meine Patentante sagte auch nichts zu den blauen Striemen an meinen Beinen, als ich sie ihr zeigte.
Danke dir fürs Empfehlen.
LG, Gabyi
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