Als Kind lebte ich im Sommer ein Strandleben, ähnlich wie in einem Éric-Rohmer-Film. Nur dass ich eher Sandburgen baute anstatt Liaisonen zu knüpfen. Ich ging mit meiner besten Freundin die Strandpromenade entlang zu unserem Strandkorb, badete im Meer und schwamm zum Floß, um vom 3-Meter-Brett zu springen. Wie scherten uns nicht um die Feuerquallen, um die blauen Quallen erst recht nicht. Auf dem Strand-Spielplatz gab es metallene Spielgeräte, die wir ausgiebig nutzten. Von einem dieser Teile stürzte meine Freundin und brach sich ihren Ellenbogen. Sie hatte aber auch die “Englische Krankheit”, die verbunden war mit einem Vitamin-D-Mangel. Man sagte auch Rachitis dazu, wobei der Knochenstoffwechsel gestört ist. Ich besuchte sie dann im Krankenhaus und bewunderte ihren Gips. Man fällt nicht nur weich im Sand, mussten wir feststellen und Strand ist nicht ungefährlich. Ansonsten präsentierten wir unsere Bikinis, kauften uns noch Eis am Kiosk und am Stiel, Domino, Happen, Split oder Nogger (dir einen).
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