Ich habe keine Lust auf Fragen zu Gott, doch ich soll Lust haben, also bekommen, also dazu herausgefordert werden. Es geht dann ums Eingemachte, soll gehen, wird … diesen Kampf muss ich erstmal mit mir ausfechten, große Themen bei mangelndem Schlaf und hungrigen Zöpfen zu besprechen, mache ich nicht. Nein. Gut …, dann also meditieren, das NICHTS konfrontieren, damit danach ALLES aus dem Allerwertesten herausgesprengt wird. Wo dieser Wert sitzt, ist mir bekannt, nicht nur durch die Umgangssprache eines Arschgesichtes, sondern vielmehr packt man gerne das Geld dahin, wo der Mund liegt und labert und labert sich selbst weise, stellt sich danach selbst eine Überweisung für den nächsten Therapiebesuch aus und überweist sein gesamtes Geld Freunden oder eher Bekannten (Freund und Freunde hat man in der Regel ja keine als ein Weiser), dies weil die Privatinsolvenz droht, was überdies mit Karma, Klarna und kümmern zu tun hat, und man weiß: sich mit Handel und Finanzen einzulassen, das ist karmisches Kapitalverbrechen.
Uff. Später gehe ich zu Loarelei, um mir eine Umarmung abzuholen. Vielleicht, denn der Gedanke daran lässt mich schon etwas wärmer fühlen, vielleicht funktioniert es ja auch ohne physischen Kontakt, wie ich mir so treffend attestiere, als sei ich Arzt, als sei ich Autobus oder als sei ich Ähnliches. ´Physischer Kontakt´ (kopfschüttel).
Um nochmal auf das Thema von eben zurückzukommen: Ja, ich habe es satt, dieses Bashing auf Meditation und verwandte Themen zu betreiben, aber es kommt aus mir heraus wie eine gelernte Rolle auf der Theaterbühne. Und ich bin skeptisch, ob ich den Zenit dieses Schauspiels nicht bereits überschritten habe und nun lediglich als williges Werkzeug für Mächte außerhalb meines Dunstkreises auftrete. Wahrheit? Hah, Wahrheit. Es scheint ein höheres Spiel mit Unbekannten zu sein, wobei die Unbekannten die Betreffenden, oder vielleicht Betroffenen, meist auch besoffenen Menschen sind. Aber ich sagte doch, ich habe keine Lust auf Fragen zu Gott, wiederhole ich und sehe mich mit den jüngsten Fetzen meiner Gedanken konfrontiert, die Fragen über Menschheit und darüber hinausstellen.
Der Wert meines Lebens als ein Überweisungsscheck aus dem Off, der sich jeden Moment im On druckt, oder auch nicht, denn eventuell habe ich ihn im Zuge karmischer Säuberung daselbst entwertet und für ungültig erklärt, dies, während ich so im OTTO Katalog blätterte und mir schicke Sommermode bestellen wollte. Ich also, ich war es also, und ich solle nun zu Kreuze kriechen … hmm.