Wahla-Walla vorm Wahl-Halla,
vor dem großen Urnen-Lauf.
Mancher macht [schon balla-balla?]
viel zu früh den Siegmund auf.
Jeder fasold wie er möchte,
selbst manch Fafner mischt sich ein,
denn der Gute, wie der Schlechte,
fühlt den Drang zum Siegi sein.
Mancher, der aufs Glück der Erda
schwört, bei Tilgung ihrer Pein,
könnt wie jener, oder der da,
wörtlich etwas freia sein.
Andre sollten sich benehmen,
nicht so Götter gleich zu schweben.
Mancher sollte sich gar schämen -
kläffend nicht den Hunding geben.
Hier und dort taucht Unbehagen
auf, verstärkend die Beschwerden
in die Richtung mehr zu wagen,
ohne alberich zu werden.
Vielen grünte es schon gestern,
es erfülle sich ihr Schein:
Alle Brüder könnten Schwestern,
alle Schwestern Brüder sein.
Jeder wartet aufs Geschehen,
das die Spannung lösen kann.
Wer verliert, der muss wohl gehen
und fragt heut sich schon: Wo tan?