. Zeit und Ewigkeit, (was trägt und beide?).

Prosagedicht zum Thema Ewig/ Ewigkeit

von  kirchheimrunner


Zeit und Ewigkeit.

Jeder Augenblick einmalig,

unwiederbringlich,

hoffnungslos verloren

hat doch seinen Zauber.

Eine Magie

zu kurz, um sie zu messen.

 

Aber lang genug

Als Fenster für die Ewigkeit

Sogar als Tor zum Glück?

 

Festhalten, einfangen

Ihn vermessen, ihn ordnen,

gelingt uns nicht

denn schon ist er Vergangenheit.

 

Fortgebracht, vielleicht widerlegt

oder anderswo

aufleuchtend und Segen spendend.

 

Vergangenheiten reihen sich endlos lang

auf endlos viele Vergangenheiten

fort und fort, jahraus, jahrein;

Ein endloses nach hinten blicken.

 

Alles fließt und nichts kann bleiben

Wäre nicht

der Geschmack deines Kusses

auf meinen Lippen

und der Duft deiner Haare.

 

Das alles trägt uns beiden

Diese unsagbar schönen Schätze

wie ein stolzes Segelschiff

über das Meer

über alle Wellen und Wogen hinweg

Hinaus

In unser zuhause

hinüber in die Ewigkeit

 



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