Zeit und Ewigkeit.
Jeder Augenblick einmalig,
unwiederbringlich,
hoffnungslos verloren
hat doch seinen Zauber.
Eine Magie
zu kurz, um sie zu messen.
Aber lang genug
Als Fenster für die Ewigkeit
Sogar als Tor zum Glück?
Festhalten, einfangen
Ihn vermessen, ihn ordnen,
gelingt uns nicht
denn schon ist er Vergangenheit.
Fortgebracht, vielleicht widerlegt
oder anderswo
aufleuchtend und Segen spendend.
Vergangenheiten reihen sich endlos lang
auf endlos viele Vergangenheiten
fort und fort, jahraus, jahrein;
Ein endloses nach hinten blicken.
Alles fließt und nichts kann bleiben
Wäre nicht
der Geschmack deines Kusses
auf meinen Lippen
und der Duft deiner Haare.
Das alles trägt uns beiden
Diese unsagbar schönen Schätze
wie ein stolzes Segelschiff
über das Meer
über alle Wellen und Wogen hinweg
Hinaus
In unser zuhause
hinüber in die Ewigkeit