wer anderes macht ja nichts

Text zum Thema Weltuntergang/ Endzeit

von  S4SCH4

Während einer den Helden spielen will, schaut ein anderer geil zu. Ein Prothesenpimmel schaut in ein mickriges Arschloch, während dieses den Versuch unternimmt, an einer Wand zum Stehen zu kommen. Ein hungriger Onkel und sein plastikverbrämter Vater sowie ein Madengott, der sein Ungeziefer in Körperöffnungen schiebt und sie dort brüten lässt. 

Auf dieser Erde gibt es keine Freiheit, und wenn, dann ist sie ein Stockholm-Syndrom, geliefert mit einem Dank, den man Erpressern und Schändern schuldig bliebe, bis schließlich eine Quittung ausgestellt wird, die da heißt: Gott ist für alle da, erst recht für die Bösen (wer anderes macht ja nichts).



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Kommentare zu diesem Text

altezeit (42)
(20.05.26, 08:17)
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 S4SCH4 meinte dazu am 20.05.26 um 08:54:
Ja, eine plausible Lesart. Sehr nahe an der Quelle wahrscheinlich.
Und ich weiß nicht, ob ich glücklich darüber sein soll, dass mir der Grund für den Text bereits abhandenkam. Es war ein kurzes Aufbäumen von etwas, in einem Augenblick, der übermäßig beschissen war. Ich mag mir die Situation auch gar nicht mehr zurückholen. Aber ich fürchte, sie wird sich wohl finden lassen wollen ... nun denn und bis dahin.

Danke für den Kommentar, altezeit.
lg S4scha

 niemand antwortete darauf am 21.05.26 um 09:27:
Ich frage mich, warum die "Helden" des Negativen immer männlich sein müssen. Das sogenannte Matriarchat gebiert auch nichts Besseres, auch wenn das so einige zu glauben bereit sind.
Es wäre sicher nicht falsch den Spezie Mensch [egal welchen Geschlechtes] "anzuprangern" für das was aus ihm so herausläuft.
Und das ist weiß Got auf beide Geschlechter verteilt, wird nur durch
verschiedene Masken vertuscht. Die eine Seite bekommt die negative Maske, die andere die freundlichere/positive umgebunden. Im Moment ganz besonders. Das Klischee ist halt nicht totzuschlagen.
LG niemand
altezeit (42) schrieb daraufhin am 21.05.26 um 10:00:
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 EVdR (20.05.26, 10:37)
Saugeile Erfassung der gesellschaftlichen Verblendung "Stockholm Syndrom" und die Ohnmacht des Guten (Interesssenlosigkeit, Untätigkeit).

 Nuna (20.05.26, 10:51)
Was für ecklige Metaphern in Deinem Gleichnis  Sascha. Schon nicht schön doch sehr originell Deine Darstellung der bösen bösen Menschheit.


Beeindruckt  Nuna

Kommentar geändert am 20.05.2026 um 10:53 Uhr
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