schwer zu sagen

Gedicht zum Thema Vergänglichkeit

von  S4SCH4

weder du noch ich 
könne noch sagen, wie es ihm erginge
ohne im zweifel unterzugehen und sich am augenblick zu vergehen

freuen, lachen, leiden, ohne dass
der verrat die fährte legte
dort ankäme von wo wir wegwollten, still wartend

und sehen wir uns zusammengeschweißt 
dürften wir nicht hinsehen 
den lichtbogen, der über uns führte, wer ertrüge ihn?

sehen wir uns eingerahmt 
Ist das bild bald vergangenheit
an die galerie verkauft und für viele augen nur ein blick wert  

hören wir ein ´ja´ 
Ist es aufgesprungen auf einen zug 
fährt unweigerlich fort und fragt nach dem ausstieg 

schmeckten wir die dezente note 
kommt der akzent in die worte 
herkunft, herrschaft und die hierarchie, er spricht von grenzen

ungelingend, ungeniert und 
ungegangen, die wege die zueinander führten
sie bleiben welkende pfade und bestimmt

für einen sonntagsausflug der nie käme 
der bald vergessen die stunden zählt 
bis ein montag über die tafel wischt 

und den unterricht aus leben fahren ließe



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Kommentare zu diesem Text


 Nuna (14.11.25, 09:49)
Wehmut und auch ein wenig Enttäuschung lese ich in den Zeilen...fühlen.sich weich und sensibel betrachtet an...das Leben will einen ausgeben ....nur es kommt keiner..


berührt <3 mit

lieben Grüssen
Nuna

 S4SCH4 meinte dazu am 14.11.25 um 14:43:
na, du bist ja da :) 

danke dir, 

LG Sascha

 Nuna (14.11.25, 09:54)

 S4SCH4 antwortete darauf am 14.11.25 um 14:50:
...und du hast sogar gute Mucke mitgebracht.

 Moppel (25.11.25, 12:36)
so ist das Leben, Sascha, Mal ein heller Sonntag, mal ein windiger Montag und mal ein rabenschwarzer Freitag. Du bist noch jung. Du kannst aus jedem Montag einen Sonntag machen. Lächeln von M.
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