Ein Gelöbnis auf Besserung (m)eines Lebens als Schuldner, dies im Hintergrund einer gesellschaftlichen Eiszeit und eines Schneeballeffektes, wobei der Teufel der einzige ist, der noch Briketts verkauft
Brief zum Thema Verantwortung
von S4SCH4
Kommentare zu diesem Text
Hallo Sascha,
dieser erste Brief wirkt auf mich wie der Auftakt eines inneren Prozesses – ein Schuldbekenntnis im Fieber, das in Bildern spricht, weil die Wirklichkeit zu eng geworden ist.
Deine Sprache schneidet scharf und schmilzt zugleich – der „Schneeball“ ist ein starkes Sinnbild, das sich in Bewegung setzt und alles mitreißt: Schuld, System, Selbstbild.
Was hier beginnt, ist kein Appell, sondern eine Selbstbefragung mit existentiellem Gewicht.
Ich bin gespannt, wie dein Morgenmann dem Sturm dieser Kälte begegnen wird.
Ich lese weiter …
dieser erste Brief wirkt auf mich wie der Auftakt eines inneren Prozesses – ein Schuldbekenntnis im Fieber, das in Bildern spricht, weil die Wirklichkeit zu eng geworden ist.
Deine Sprache schneidet scharf und schmilzt zugleich – der „Schneeball“ ist ein starkes Sinnbild, das sich in Bewegung setzt und alles mitreißt: Schuld, System, Selbstbild.
Was hier beginnt, ist kein Appell, sondern eine Selbstbefragung mit existentiellem Gewicht.
Ich bin gespannt, wie dein Morgenmann dem Sturm dieser Kälte begegnen wird.
Ich lese weiter …
Hallo Saira,
es freut mich ungemein, dass du Zugang zu diesem Text gefunden hast und vor allem so präzise in der Analyse operierst.
Die „Kälte“, wie Du richtig sagst, mit der dieser Gestern konfrontiert, ist paradoxerweise ein Platz mit versprochener Wärme für den schlafenden Morgenmann, ein Zuhause und nicht zuletzt eine narzisstische „Zweisamkeit“, wobei darin schon wieder das Zerwürfnis mit dem einheitlichen, ungebrochenem selbst liegt.
Danke für deine Gedanken, die mir noch einmal klarer machen, was zu Papier kommt und kommen könnte.
Liebe Grüße
Sascha
es freut mich ungemein, dass du Zugang zu diesem Text gefunden hast und vor allem so präzise in der Analyse operierst.
Die „Kälte“, wie Du richtig sagst, mit der dieser Gestern konfrontiert, ist paradoxerweise ein Platz mit versprochener Wärme für den schlafenden Morgenmann, ein Zuhause und nicht zuletzt eine narzisstische „Zweisamkeit“, wobei darin schon wieder das Zerwürfnis mit dem einheitlichen, ungebrochenem selbst liegt.
Danke für deine Gedanken, die mir noch einmal klarer machen, was zu Papier kommt und kommen könnte.
Liebe Grüße
Sascha