Bodenlos
Text zum Thema Vergeblichkeit
von S4SCH4
Kommentare zu diesem Text
Moin Sascha,
dein Text hat eine starke, durchgehend kühle Grundstimmung. Besonders die Passage mit Eltern und Kirche bleibt hängen ... irgendwie beklemmend und ausweglos.
Deine Bildsprache ist interessant, stellenweise empfinde ich sie etwas überladen. Manchmal würde weniger mehr wirken, damit einzelne Bilder stärker stehen bleiben.
Die Entwicklung vom Dorf zur Stadt und vom einen Gesicht zum anderen passt gut zum Thema.
Der Schluss sitzt: schön gefärbt, was eigentlich dunkel ist.
LG
Saira
dein Text hat eine starke, durchgehend kühle Grundstimmung. Besonders die Passage mit Eltern und Kirche bleibt hängen ... irgendwie beklemmend und ausweglos.
Deine Bildsprache ist interessant, stellenweise empfinde ich sie etwas überladen. Manchmal würde weniger mehr wirken, damit einzelne Bilder stärker stehen bleiben.
Die Entwicklung vom Dorf zur Stadt und vom einen Gesicht zum anderen passt gut zum Thema.
Der Schluss sitzt: schön gefärbt, was eigentlich dunkel ist.
LG
Saira
Hallo Saira,
ausweglos … genau das ist es. Die Taufe als großes Bekenntnis für alle, und die „Mitgliedschaft“ in der Kirche unausweichlich. Aber was wollen die Eltern auch machen? Nichts? Gerade auf Dörfern ist da doch sonst das Gerede groß. Es kann durchaus Freude mit sich bringen, diese Weihen usw. … doch wie endet es bzw. verhälts sich mittel- und langfristig, dieses Heilsversprechen und die ewige Schwertbringerei?
Überladen ja, tonnenschwer an den Beinen mit eisernen Fesseln.
Hier sinkt etwas … bodenlos.
Danke für deine Gedanken zum Text, sie bedeuten mir viel.
Beste Grüße
Sascha
ausweglos … genau das ist es. Die Taufe als großes Bekenntnis für alle, und die „Mitgliedschaft“ in der Kirche unausweichlich. Aber was wollen die Eltern auch machen? Nichts? Gerade auf Dörfern ist da doch sonst das Gerede groß. Es kann durchaus Freude mit sich bringen, diese Weihen usw. … doch wie endet es bzw. verhälts sich mittel- und langfristig, dieses Heilsversprechen und die ewige Schwertbringerei?
Überladen ja, tonnenschwer an den Beinen mit eisernen Fesseln.
Hier sinkt etwas … bodenlos.
Danke für deine Gedanken zum Text, sie bedeuten mir viel.
Beste Grüße
Sascha
Antwort geändert am 12.04.2026 um 11:49 Uhr
starke Bilder, Sascha.
Veränderung, die doch keinen Raum für Selbstentfaltung schafft. keinen Raum lässt durch einen scheinbar endlosen Kreislauf. Und endloser Täuschung.
Und dennoch sollte jeder Mensch sich seinen Raum suchen...
lG von M.
Veränderung, die doch keinen Raum für Selbstentfaltung schafft. keinen Raum lässt durch einen scheinbar endlosen Kreislauf. Und endloser Täuschung.
Und dennoch sollte jeder Mensch sich seinen Raum suchen...
lG von M.
Hallo Moppel,
du sagst es. Es verändert sich alles und man bleibt doch daherum gleich (gefangen), wie ein Atomkern um den die + und – Teilchen kreisen. Neutralität und Gleichberechtigung alle gegenüber mit den Neutronen und Neuronen. Und genau, jeder Mensch selbst einen Raum, nicht das atomare Rückzugsgebiet in den Grundfesten. Doch wer bietet diesen Raum? Muss der Mensch ihn beanspruchen? Von wem? Wer verbirgt sich, dass niemand die Büchse dieser Pandora öffnet?
Danke beste Moppel für deinen Gedanken hierzu.
Beste Grüße
Sascha
du sagst es. Es verändert sich alles und man bleibt doch daherum gleich (gefangen), wie ein Atomkern um den die + und – Teilchen kreisen. Neutralität und Gleichberechtigung alle gegenüber mit den Neutronen und Neuronen. Und genau, jeder Mensch selbst einen Raum, nicht das atomare Rückzugsgebiet in den Grundfesten. Doch wer bietet diesen Raum? Muss der Mensch ihn beanspruchen? Von wem? Wer verbirgt sich, dass niemand die Büchse dieser Pandora öffnet?
Danke beste Moppel für deinen Gedanken hierzu.
Beste Grüße
Sascha
die Erkenntnis ist der erste Schritt, Sascha. Den Raum, muss man sich selbst schaffen. Nehmen wir mal einen unglücklichen Studenten. Studium svhmeißen, Bäcker werden. Beziehungen machen einen unglücklich. Sich trennen davon, eigene Wege gehen- ect.
Niemand ist dafür da, uns diesen rasum zu eröffnen. Wir müssen es selbst tun... lG von M.
Niemand ist dafür da, uns diesen rasum zu eröffnen. Wir müssen es selbst tun... lG von M.