Idiokratie - hier und heute
Gedanke zum Thema Intelligenz
von S4SCH4
Kommentare zu diesem Text
Intelligenz ist ja mehrdimensional, zumindest drei- :
Mangelt es an Verstand, ist man geistesschwach.
Mangelt es an Urteilkraft, ist man dumm.
Mangelt es an Vernunft, ist man töricht.
Viel Verstand: "intelligent" im Sinne des IQ.
Gute Urteilskraft: klug.
Viel Vernunft: weise.
Und es gibt sicher noch mehr Intelligenzdimensionen.
Mangelt es an Verstand, ist man geistesschwach.
Mangelt es an Urteilkraft, ist man dumm.
Mangelt es an Vernunft, ist man töricht.
Viel Verstand: "intelligent" im Sinne des IQ.
Gute Urteilskraft: klug.
Viel Vernunft: weise.
Und es gibt sicher noch mehr Intelligenzdimensionen.
Danke für den geistreichen Kommentar. Zeigt mir, dass es nicht 1:1 auf dem Feld einer Intelligenz zuginge, sondern unter Umständen mindestens 3 gegen 3 spielten. Ein Teammatch sozusagen.
Intelligenz ist ein Bewusstsein, sich auf neue
Beim Bewußtsein - Sein ist kein Werden, es ist!) bin ich mir des Seins bewußt im Moment der Erscheinung des Gegenübers. Das kann ich unterscheiden, weil ich den Tierkreis immer vor Augen habe, mit seinen vier Gründen:
1. Grund, 3. Haus. Zwillinge - Unterscheidung
2. Grund, 6. Haus- Jungfrau - Vernunft durch Freude und Leid des Vorangegangenen.
3. Grund 7. Haus - Waage - Bewußtsein
3. Grund 9. Haus - Schütze -Erkenntnis aller Zusammenhänge untereinander, sowie Fügung der Formen nach Bauplan des 4. Grundes.
Das ist um einiges genauer, als die intellektuelle Mutmaßung, da kannst Du ruhig milde lächeln über die "Sterngläubigkeit".
@Lothar:
René Descartes wusste schon zu sagen: "Ich denke, also bin ich".
Das ist für mich zweifelsfrei ein "Sein" im Denkvorgang oder in den Vorgängen, die die Intelligenz ausmachen.
Hiermit möchte ich es im Rahmen des Textes halten.
Natürlich hast du aber im Grunde auch vollkommen Recht mit der Unterscheidung „Werden/Sein“ und dem dargebrachten Tierkreis.
Meine Frage dazu lautet nur: wenn etwas, das einmal (geworden) ist, im (erneuten) Werden ist, ist es dann nicht immer auch (anteilig) ein Sein das wird?
René Descartes wusste schon zu sagen: "Ich denke, also bin ich".
Das ist für mich zweifelsfrei ein "Sein" im Denkvorgang oder in den Vorgängen, die die Intelligenz ausmachen.
Hiermit möchte ich es im Rahmen des Textes halten.
Natürlich hast du aber im Grunde auch vollkommen Recht mit der Unterscheidung „Werden/Sein“ und dem dargebrachten Tierkreis.
Meine Frage dazu lautet nur: wenn etwas, das einmal (geworden) ist, im (erneuten) Werden ist, ist es dann nicht immer auch (anteilig) ein Sein das wird?
Antwort geändert am 18.11.2025 um 10:55 Uhr
Gute Frage.
Die Obere Hälfte mit ihren Gründen 3+4 ist das Sein, während die untere 1+2 das Werden und Vergehen beinhaltet. Erde und werde, wahrscheinlich auch merde.
Als bewußter Mensch hast du Anteil an beidem, der unbewuße Mensch kennt nur den unteren, vergänglichen Teil und spekuliert darüber, was man "nicht wissen kann". Er "glaubt" dann alles mögliche. Aber Glaube ist Vorstellungsgebundenheit und wertneutral, solange er nicht zwanghaft wird. Dann wirds nämlich rein ideologisch. Genügt das? Sonst müßt ich weiter ausholen.
Die Obere Hälfte mit ihren Gründen 3+4 ist das Sein, während die untere 1+2 das Werden und Vergehen beinhaltet. Erde und werde, wahrscheinlich auch merde.
Als bewußter Mensch hast du Anteil an beidem, der unbewuße Mensch kennt nur den unteren, vergänglichen Teil und spekuliert darüber, was man "nicht wissen kann". Er "glaubt" dann alles mögliche. Aber Glaube ist Vorstellungsgebundenheit und wertneutral, solange er nicht zwanghaft wird. Dann wirds nämlich rein ideologisch. Genügt das? Sonst müßt ich weiter ausholen.
Sagen wir so: ich kann etwas damit anfangen, danke.
Wie weit die Bewusstheit gehen müsse, ist individuell, nicht wahr? Ich meine, wer will schon 24/7 in on Modus sein was das Bewusstsein anbetrifft ... schlafen muss man ja auch mal.
Wie weit die Bewusstheit gehen müsse, ist individuell, nicht wahr? Ich meine, wer will schon 24/7 in on Modus sein was das Bewusstsein anbetrifft ... schlafen muss man ja auch mal.
Moin Sascha,
vielleicht zeigt dein Gedanke etwas anderes als eine reine „Idiokratie“, nämlich, dass wir heute nicht nur verschiedene Meinungen, sondern verschiedene Arten von Denken haben, die sich kaum noch begegnen.
Man könnte sagen: Die einen suchen Sicherheit im Messbaren, die anderen Sinn im Offenen. Und beide glauben, ihr Weg allein sei der richtige.
In diesem Licht erscheint deine Frage nach „Werden“ und „Sein“ sehr passend: Wenn etwas entstanden ist, ist es dann fertig, oder bleibt es immer auf dem Weg?
Vielleicht trifft das nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Intelligenzformen zu. Wissenschaft, Logik oder Mathematik sind dann nicht falsch, sondern manchmal zu abgeschlossen, und die sogenannte „Gegenintelligenz“ nicht klüger, sondern noch nicht zu Ende geworden.
Man könnte also sagen: Intelligenz ist nicht nur Lösung oder Rebellion, sie ist eine Bewegung zwischen beiden, eine Mischung aus Beweis und Zweifel, aus Fakten und innerer Suche.
Möglicherweise liegt die Gefahr nicht in „Idiokratie“, sondern darin, dass wir nur eine Richtung akzeptieren, sei es das reine Sein oder das endlose Werden.
Am fruchtbarsten wird Denken vermutlich dort, wo beides aufeinander hört und keiner dem anderen erklären muss, was Intelligenz sein darf.
LG
Saira
vielleicht zeigt dein Gedanke etwas anderes als eine reine „Idiokratie“, nämlich, dass wir heute nicht nur verschiedene Meinungen, sondern verschiedene Arten von Denken haben, die sich kaum noch begegnen.
Man könnte sagen: Die einen suchen Sicherheit im Messbaren, die anderen Sinn im Offenen. Und beide glauben, ihr Weg allein sei der richtige.
In diesem Licht erscheint deine Frage nach „Werden“ und „Sein“ sehr passend: Wenn etwas entstanden ist, ist es dann fertig, oder bleibt es immer auf dem Weg?
Vielleicht trifft das nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Intelligenzformen zu. Wissenschaft, Logik oder Mathematik sind dann nicht falsch, sondern manchmal zu abgeschlossen, und die sogenannte „Gegenintelligenz“ nicht klüger, sondern noch nicht zu Ende geworden.
Man könnte also sagen: Intelligenz ist nicht nur Lösung oder Rebellion, sie ist eine Bewegung zwischen beiden, eine Mischung aus Beweis und Zweifel, aus Fakten und innerer Suche.
Möglicherweise liegt die Gefahr nicht in „Idiokratie“, sondern darin, dass wir nur eine Richtung akzeptieren, sei es das reine Sein oder das endlose Werden.
Am fruchtbarsten wird Denken vermutlich dort, wo beides aufeinander hört und keiner dem anderen erklären muss, was Intelligenz sein darf.
LG
Saira
Moin Saira,
du hast den Gedanken hervorragend weitergedacht und „die Bewegung zwischen beiden“ erkannt.
Ich fürchte bei diesem Mittelweg nur, dass man dann gegen zwei und sich selbst spielte. Das macht die Sache noch komplizierter und nahezu unmöglich; man verliert dann eigentlich immer, auch wenn die „Sache“ gewinnt.
Ich lasse es mal sacken und sehe was bei rauskommt. Danke für deine klugen Gedanken dazu.
Liebe Grüße
Sascha
du hast den Gedanken hervorragend weitergedacht und „die Bewegung zwischen beiden“ erkannt.
Ich fürchte bei diesem Mittelweg nur, dass man dann gegen zwei und sich selbst spielte. Das macht die Sache noch komplizierter und nahezu unmöglich; man verliert dann eigentlich immer, auch wenn die „Sache“ gewinnt.
Ich lasse es mal sacken und sehe was bei rauskommt. Danke für deine klugen Gedanken dazu.
Liebe Grüße
Sascha
es gibt auch die emotionale Intelligenz, den Instinkt, den viele verlernt haben oder sich nicht mehr trauen. Nicht alles in der Welt lässt sich mathematisch lösen, denn das Leben ist nicht immer logisch. lG von M.