Das Häuschen

Text

von  Nanna

Das Häuschen

Es war ein Häuschen, niedlich zu sehen,
doch ohne Boden, um drauf zu gehen.
´s gab weder Küche noch Zimmerdecke,
dafür Spinnweben in jeder Ecke.

Man konnt’ nicht schlafen, weil das Dach fehlte,
so dass man wach blieb und Sterne zählte.
Auch war kein Töpfchen da fürs Pipì;
wer dringend musste, wusste nicht, wie.

Aber an Schönheit unübertroffen,
stand dieses Häuschen jedermann offen.
Man war willkommen, um hier zu rasten:
Hauseingang Null am Weg der Phantasten.



Anmerkung von Nanna:

Sergio Endrigo ist der Sänger,

Sergio Bardotti, der Texter und Komponist.

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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (12.02.25, 16:28)
Sehr schön, Nanna!

Wer da nicht aus dem Häuschen ist,
der ist ein krasser Realist.

Beste Grüße,
Dirk

 Nanna meinte dazu am 25.02.25 um 23:07:
Das ist so nett! ;)
Liebe Grüße
Nanna

 TassoTuwas (13.02.25, 14:48)
Der soziale Wohnungsbau ist auch nicht mehr, was er mal war!

Herzliche Grüße
TT

 Nanna antwortete darauf am 25.02.25 um 23:09:
Du sagst es!
Liebe Grüße
Nanna

 Hannes (02.10.25, 21:52)
Hallo Nanna, 
beim planlosen Rumstöbern bei kv.de bin ich zufällig auf "Das Häuschen" gestoßen.
Sergio Endrigo ist der Sänger,
Sergio Bardotti, der Texter und Komponist.
Die beiden verband eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit.
In den Sechzigern - meiner Kinderzeit - wurde im Bayrischen Rundfunk viel italienische Musik gespielt. Und in diesen Wirtschaftwunderjahren haben die Deutschen auch Italien entdeckt. Auch ich war mit meinen Eltern in Urlaub - natürlich in Rimini . Im Strandhotel hat sich dort mehrere Jahre immer Pfingsten für 2 Wochen unser halbes bairisches Dorf getroffen. Es war noch sehr beschaulich, wir haben immer Nescafe mitgenommen, weil der italienische Kaffee nicht schmeckte ( !!! ),
es gab überall Würstel con Krauti und Schweinbraten mit Gnocchi.
Und natürlich über Strandlautsprecher Beschallung mit italienischen Schlagern, die dann auch bei uns im Radio gepielt wurden. Rocco Granata, Adriano Celentano, Caterina Valente, Dalida und und und auch Sergio Endrigo.
Seit einem halben Jahrhundert hab' ich ihn nicht mehr gehört und nie mehr daran gedacht.
Und Jetzt : Ich hatte die Melodie und seine angenehme sanfte Stimme sofort wieder im Ohr. Während ich schreibe, laufen auf youtube seine Canzone.
Puh, jetzt ist der Gaul etwas mit mir durchgegangen, sorry,
ich sag nur noch ganz einfach danke   <3  danke
Ciao Bella
Der
Hannes

Kommentar geändert am 02.10.2025 um 21:53 Uhr

 Nanna schrieb daraufhin am 02.10.25 um 22:00:
Boh! Danke zurück! Muss ja eine tolle Zeit gewesen sein mit Nescafe und Schweinebraten mit Gnocchi. Auf meinem Schreibtisch liegt seit etlichen Monaten das Buch "Ciao, Amore, Ciao!" von Erik Pfeil. Da geht es um etliche italienische Canzoni und deren Geschichte. Interessiert es dich? Dann schicke ich es dir. Ich hab einfach nicht die Puste, mir das alles durchzulesen. Es war ein gut gemeintes Geschenk, das nun herumliegt. 
Ciao!
Nanna
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