Zum Tragen zu schwer

Gedankengedicht zum Thema Lebensbetrachtung

von  Martina

Klug war der, der den wichtigsten Dingen im Leben
das physikalische Gewicht nahm.

Denn was würde es wiegen, sich innig zu lieben?
Müsste man als Bürde tragen,jeden Fehler, jedes Versagen,
jeden Kummer, jeden Hohn,
sagt mir -wer ertrüge das schon?

All die verlorenen Träume
wären nicht so leicht wie Schäume.
Die Freude, das Glück so riesengroß,
würden nie passen, auf einen Schoß.

Allein schon die vielen leeren Versprechen,
darunter würde man wie Glas zerbrechen.
Und von dem Unrecht an Mensch und Tier
ganz zu schweigen, was würde da die Waage zeigen?

Nein, nichts würde mehr
unter dieser Last bestehn,
und die Welt:
einfach daran untergehn!

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Kommentare zu diesem Text


 Alazán (16.12.06)
Sehr interessante Gedanken und es war irgendwie ein wenig witzig zu lesen . Was mir nicht so gut gefällt ist S3V2 da wirkt der Reim "Schäume" von weither gezogen nur damit es sich eben reimt

vlG
Philipp

 Martina meinte dazu am 16.12.06:
..ich musste es gar nicht weit herholen..es kommt ja von Spriuch: Träume sind Schäume...lag also griffbereit Danke für deine Meinung und einen lieben Gruss lass ich für dich zurück, Tina
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