Ausgestanden

Gedankengedicht zum Thema Ausbrechen

von  Martina

Unerschöpflich
dein Vorrat an Ausreden.
Ich will sie weder nachvollziehen
noch ihnen folgen.
Starker Verwesungsgeruch
vom Wahrheitsgehalt
lässt mich
immer mehr Abstand nehmen.
Heute unbegreiflich für mich,
was mich einst an dich fesselte-
wie ein Fluch-
bis es mich handlungsunfähig machte.

Du warst immer auf der Flucht
vor mir
und hast doch nach mir gegriffen,
wenn ich mich zum Gehen abwandte.
Warum?....ist mir
bis heute ein Rätsel geblieben,
welches ich zu lösen,
endlich nicht mehr den Drang verspüre.

Habe alles ausgeschöpft an
Verzweiflung, Wut, Trauer,
Geduld, Verstehen und BeGREIFEN-wollen,
bis ich nur noch aus Leere bestand-
und freiem Fall!

Ich weiß nicht genau,
was mich zur Umkehr bewegte,
was mich vor dem Aufprall bewahrte,
aber etwas hat es mir BEWUSST werden lassen,
dass hier das Ende sein muss!
Das endgültige, unwiderufliche Ende
von diesem "Ich kann nicht ohne dich-Trauma",
welches sich mir in Herz und Hirn fraß.

Es ist wie weggewischt,
als würde man aus einem Albtraum aufwachen
und wissen:
Es ist vorbei!
Endlich vorbei.


M. Brandt


Anmerkung von Martina:

....jemandem nachgefühlt.

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Kommentare zu diesem Text

MagicEye (34)
(24.02.12)
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 Martina meinte dazu am 24.02.12:
Wie immer erfreut! Danke dir =)
janna (66)
(24.02.12)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Martina antwortete darauf am 24.02.12:
***Mitwinkab***
Du sagst es Janna =)

Danke auch für den Tipp- habs berichtigt.....

Liebe Grüße an dich, Tina.
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