Die Analyse

Gedicht zum Thema Nachdenken

von  plotzn

»Da war so ein seltsames Ziehen,
das war in den hintren Partien,
da war dieses kurze Berühren,
da war eine Spannung zu spüren,
da waren blockierte Strukturen,
da waren ganz dunkle Figuren,
da war so ein dichtes Gedränge,
da war diese schreckliche Enge,
da war ein gemeines Taktieren,
da war diese Angst, zu verlieren,
da war so ein komisches Klicken,
da war dieses grausame Ticken,
da war eine plötzliche Wende,
da war das Spektakel zu Ende,
da war ich ermattet und schwach,
da war so ein…« »Ruhe beim Schach!«

Kommentare zu diesem Text


 TassoTuwas (03.12.16)
Gut eröffnet.
Sehr hinterlistiger, Fallem stellender Text.
Aber ich hatte mir rechtzeitig ein Luftloch gemacht! )
Rochierende Grüße
TT

 plotzn meinte dazu am 03.12.16:
Mit Dir ist wohl kein Grundlinienmatt zu machen, alter Rochade-Fuchs!

Dank Dir, Tasso und liebe Grüße!
Stefan

 Irma (05.12.16)
Na Gott sei Dank, doch nicht krank! LG Irma

 plotzn antwortete darauf am 06.12.16:
Nein, nur spielsüchtig

Dank Dir, Irma, und liebe Grüße!
Stefan

 niemand (07.12.16)
Auf die Pointe wäre ich nicht gekommen GUT!
LG Irene

 plotzn schrieb daraufhin am 07.12.16:
War auch eine hinterlistige Falle, Irene

Dank Dir und liebe Grüße!
Stefan

 Oggy (30.06.18)
Da warn auch geniale Gedanken,
durchs Dickicht den Weg nur nicht fanden.

LG,
Oggy

 plotzn äußerte darauf am 01.07.18:
So ist es manchmal, Oggy. Die Zeit verrinnt und man steht (bzw. sitzt) da wie der Ochs vorm Berg.

Da war dann ein ganz armer Tropf,
da war so ein Brett vor dem Kopf,
Da hatten dahinter Synapsen
an Stellungsproblemen zu knapsen.

Liebe Grüße,
Stefan
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