Abendausgabe am 8.08.2021

Innerer Monolog zum Thema Abendstimmung

von  franky

Es windet sich fürchterlich und lässt sich nicht kleinkriegen.
Das Selbstbewusstsein zappelt unter der nervösen Haut.
Erst bemüht man sich, es so groß und stark wie möglich zu machen, 
dann lässt man es so schändlich verkommen.
Zeigen wir unscheniert, was wir am Kasten haben.

Keine Hand ist so klein, dass sie nicht nach den Sternen greifen kann.

Das Unwesen der Müdigkeit gähnt aus allen Ritzen.
Bin nicht zu faul, verächtlich stopfe ich ihr das Maul.
Bin Stammkunde bei der Überzeugung, sie reißt mich mit mit ihrer Begeisterung.
Wer sich nicht traut zu fragen, wird ständig von der Unsicherheit gejagt.

Wenn wir auch manchmal das Stillleben seines Portmonee nicht akzeptieren können,
aus diesem Leder sind aber doch schon einige größere Summen über den Zaun gesprungen.
Wenn wir das Mal über den Daumen peilen;
Könnte da rückblickend schon fast ein Millionär daraus hervorgegangen sein.
Man müsste da eine genauere Historie darüber anstellen.
Schlaue Manager hätten da bestimmt einen Fetten Hasen aus dem Ärmel gezaubert.
Wir sind auf jeden Fall stark zugegen und schärfen täglich unser Brotmesser.

Scharf gebratene Hühnerkeulen eignen sich blendend für den Nahkampf,
da gibt es weit und breit nur Gewinner.

Wir dürfen nicht zu bequem sein, täglich einen frischen Zwirn in die Nadel zu fädeln,
um unseren Kollegen heimlich die Hemdärmel zuzunähen.

Redaktionsschluss um 16:47 bei 19 grad und kaum Sommer in Sicht

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