DIE LAGE IM IRAN NACH DEM TOD VON ALI CHAMENEI AUS EXPERTENSICHT (STAND: MÄRZ 2026)

Bericht zum Thema Aktuelles

von  harzgebirgler

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Nach der offiziellen Bestätigung des Todes von Ayatollah Ali Chamenei am 1. März 2026, der bei gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels am 28. Februar 2026 ums Leben kam, befindet sich der Iran in einer beispiellosen Führungskrise. Berichten zufolge wurden neben Chamenei über 40 weitere hochrangige Militärs und Funktionäre, darunter Mitglieder der Revolutionsgarden (IRGC), bei der Angriffswelle auf sein Hauptquartier in Teheran getötet. 


Experteneinschätzungen zur Lage:

  • Machtvakuum und Übergang: Der Iran hat ein dreiköpfiges Übergangs-Führungsgremium eingerichtet, bestehend aus Präsident Masoud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hossein Mohseni-Ejei und dem konservativen Geistlichen Alireza Arafi. Dieses Gremium soll die Regierungsgeschäfte führen, bis der Expertenrat (Assembly of Experts) einen neuen Führer wählt.

  • Interne Instabilität: Die Führung ist "dekapitiert" (enthauptet), was die Machtdynamik völlig verändert hat. Es herrscht Unsicherheit, ob die verbliebenen Institutionen in der Lage sind, die Kontrolle zu behalten. Der Expertenrat ist stark fraktionalisiert, was die Nachfolgesuche zu einem "Hauen und Stechen" machen könnte.

  • Volksstimmung: Berichte deuten auf eine gespaltene Reaktion hin: Während Loyalisten trauern, gibt es in vielen Städten – darunter Teheran, Karaj und Schiras – Berichte über Feiern in der Bevölkerung angesichts des Todes des als Diktator empfundenen Führers.

  • Sicherheitslage: Die Sicherheitskräfte haben in Städten eine massive Präsenz aufgebaut. Trotz des Machtvakuums gab es bisher keinen organisierten Versuch, die Regierung zu stürzen, doch die Gefahr von Unruhen ist extrem hoch.

  • Reaktion des Regimes: Die verbliebene Führung kündigt "massive Vergeltung" gegen die USA und Israel an. 


Perspektiven und Schlüsselfragen


Experten betonen, dass der Iran in die unsicherste Phase seit der Revolution 1979 eingetreten ist. 

  1. Wer wird Nachfolger? Potenzielle Kandidaten sind Chameneis Sohn Mojtaba, Ali Larijani oder Alireza Arafi, wobei letzterer nun zum Interimsgremium gehört.

  2. Rolle der Revolutionsgarden (IRGC): Die IRGC sind geschwächt, da viele Führer getötet wurden, aber sie sind das Rückgrat des Systems und dürften versuchen, einen harten Nachfolger durchzusetzen.

  3. Szenarien: Es wird ein Ringen zwischen dem Überleben des Systems durch eine "kollektive Führung" und dem langsamen Zerfall durch den Druck von außen (militärisch) und innen (Proteste) erwartet. 


Hinweis: Dieser Bericht basiert auf einer akuten, sich schnell entwickelnden Nachrichtenlage nach dem 1. März 2026




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Kommentare zu diesem Text


 Tula (03.03.26, 22:42)
Lieber harzer
Die entscheidenden Fragen hast du vergessen:

- Schreiben die noch immer über Epstein und meine eigenen Ferkeleien?
- Wie stehen die Polls jetzt? Glauben mir wieder ein paar Trottel mehr, dass ich der Größte bin?
- Kann ich die Midterms aus Gründen der national security absagen oder wenigsten nur für Wähler mit nachgewiesenem amerikanischen Reinheitsgebot zulassen?
- Was mache ich, wenn die Iraner plötzlich ins Finale kommen?
usw. usf.

Aber nein, es wird ganz einfach ablaufen. Trump wird noch etwa eine Woche rumballern und dann seinem sich ebenfalls um innenpolitische Popularität sorgenden Freund Bibi zureden, dass die Schießbude bis auf weitere Dringlichkeiten geschlossen wird. Auf einer großen Gala wird er sich dafür feiern lassen, dass er nicht nur einen weiteren Krieg beendet, sondern diesen sogar gewonnen hat. Die Übergabe des Pokals für den Sieg beim World Cup wird im voraus mit seiner FIFA-Friedenstaube (bzw. -Taubenichts) bis ins letzte Detail geplant (Donald wird auf einem riesigen goldenen Schild hereingetragen), während die UNO nur deshalb nicht zwangsgeschlossen wird, weil Melania zur Generalsekretärin ernannt wird.

Im Gegenzug wird das iranische Regime, wenn auch geschwächt, überleben. Europa bereitet sich auf weitere 20 Millionen Flüchtlinge vor und verpflichtet sich, nur noch amerikanisches Öl zum dreifachen Preis zu kaufen. Ganz nebenbei radikalisieren sich im Orient eine Handvoll, also schätzungsweise 900-tausend, neue islamistische Märtyrer, um die Welt von der Geißel der Demokratie zu befreien. Wenn diese Fanatiker endlich zuschlagen, wird Trump, längst in seinem diamantenen Rollstuhl, kurz den Kopf heben und röcheln: "that's the radical left! sorry, I haven't wiped them out as well!"

so in etwa, nur mit einiger Sicherheit noch weitaus dramatischer ...

LG Tula

Kommentar geändert am 03.03.2026 um 22:44 Uhr

 harzgebirgler meinte dazu am 04.03.26 um 17:00:
hallo Tula.

der trump nimmt zwar die mullahs in die zange
doch wuchert deren herrschaft dort noch lange
beseitigt er sie nicht mit stumpf und stiel
was sicherlich erst recht kein kinderspiel
und kaum in nur vier wochen hinzukriegen
weil ihm die epstein-files im magen liegen...

lg mit herzlichem dank vom harzer
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