Lieber rot als tot
Essay
von Quoth
Anmerkung von Quoth:
Lieber unter einem halbgebildeten Schurken wie Putin vegetieren als in einen Atomkrieg schliddern, scheint heute die Losung zu sein. Die Zeiten ändern sich - und bleiben sich doch merkwürdig gleich!
Kommentare zu diesem Text
Taina (39)
(09.05.22, 11:58)
(09.05.22, 11:58)
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Hallo Taina, Scholz hat kein rotes Telefon, aber er hat Angst in ein Verhalten zu schliddern, das Putin die Betätigung des seinen als gerechtfertigt erscheinen lassen könnte.
Und Faschismus ist Sozialismus im braunen Gewand ... Aber es geht nicht nur um die Farbe der Kostüme, es gibt Unterschiede in der Substanz.
Dank für Empfehlung mit Kommentar! Quoth
Und Faschismus ist Sozialismus im braunen Gewand ... Aber es geht nicht nur um die Farbe der Kostüme, es gibt Unterschiede in der Substanz.
Dank für Empfehlung mit Kommentar! Quoth
Taina (39) antwortete darauf am 10.05.22 um 05:33:
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Graeculus (76)
(09.05.22, 13:05)
(09.05.22, 13:05)
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Noch viel schlimmer die Vorstellung, dass wir gelernt hätten, uns zu ducken. den Bonzen nach dem Mund zu reden und zu denken und nicht mehr die wären, die wir sind ... Danke für Empfehlung mit Kommentar.
Agnete (66)
(09.05.22, 14:50)
(09.05.22, 14:50)
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Ich muss ja fast schon lachen, wie sich alle um ihr Überleben sorgen und gleichzeitig sägen sie auf dem Ast auf welchem sie noch sitzen. Der Mensch geht eh an seiner Gier zugrunde, dauert nicht mehr lange. Den Meisten scheint es nicht bewußt zu sein wie es um die Erde steht. Auf nichts bereit zu verzichten, machen sie weiter wie immer. Na, dann viel Glück bei dem 3. SUV und der zigsten Weltreise. Mir tun nur die Kinder leid, die in diese Welt ungefragt geworfen wurden und denen durch das Handeln der unverbesserlichen Alten eine herrliche Zukunft blüht, wenn überhaupt.
Mit ironischen Grüßen, niemand
Mit ironischen Grüßen, niemand
@Agnete: Du wärst eine prächtige Soldatin!
@niemand: Nein, Kassandra lacht nicht, dafür hat sie viel zu recht! Ja, schon in den 50er Jahren, aus denen dieser Aufsatz ursprünglich stammt, hätten wir die Klimakatastrophe erahnen und unsere Bewunderung für amerikanische Riesenschlitten wie Buick, Pontiac und Oldsmobile zügeln sollen!
Vielen Dank für Kommentare ohne Empfehlung, sie sind mir hundertmal lieber als Empfehlungen ohne Kommentar! Gruß Quoth
@niemand: Nein, Kassandra lacht nicht, dafür hat sie viel zu recht! Ja, schon in den 50er Jahren, aus denen dieser Aufsatz ursprünglich stammt, hätten wir die Klimakatastrophe erahnen und unsere Bewunderung für amerikanische Riesenschlitten wie Buick, Pontiac und Oldsmobile zügeln sollen!
Vielen Dank für Kommentare ohne Empfehlung, sie sind mir hundertmal lieber als Empfehlungen ohne Kommentar! Gruß Quoth
Hallo Quoth
Eine treffliche Passage zur Erinnerung:
Ja, nix mit Klassenkampf heute. Karriere-Gerangel ist viel motivierender
Genau genommen ist auch der Klassenkampf heute globalisiert. Siehe mein "Sonderangebot". Wir sind als Konsument am Ende die Nutznießer billiger Arbeitskräfte anderswo. Ob uns das persönlich unangenehm ist oder nicht.
PS: am Ende gibt es weder Kommunismus noch irgendein anderes religiös verbrämtes Eden. Der "Menschismus" fasst alles zusammen.
LG
Tula
Eine treffliche Passage zur Erinnerung:
Freilich hat sich zwischen das von Marx konstituierte Proletariat und seinen bürgerlichen Antagonisten längst eine dritte Klasse geschoben: Die der gesichts- und gesinnungslosen Angestellten, die sich mit ihrem Chef identifizieren, obgleich er ihnen pausenlos fröhliche Arschtritte versetzt.
Ja, nix mit Klassenkampf heute. Karriere-Gerangel ist viel motivierender
Genau genommen ist auch der Klassenkampf heute globalisiert. Siehe mein "Sonderangebot". Wir sind als Konsument am Ende die Nutznießer billiger Arbeitskräfte anderswo. Ob uns das persönlich unangenehm ist oder nicht.
PS: am Ende gibt es weder Kommunismus noch irgendein anderes religiös verbrämtes Eden. Der "Menschismus" fasst alles zusammen.
LG
Tula
Kommentar geändert am 10.05.2022 um 00:18 Uhr
Hallo Quoth,
Irene stellt es ganz richtig dar: Die Welt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an ihren Ismen zugrunde gehen.
Der Planet ist bereits ruiniert; daran können weder vermeintlich nationale, soziale oder ökologische Maßnahmen etwas ändern. -
Das Kommunistische Maifest liest sich noch immer anrührend schön - ebenso wie das Neue Testament. Nur mit der Umsetzung ...
Bis dann im Oben
Irene stellt es ganz richtig dar: Die Welt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an ihren Ismen zugrunde gehen.
Der Planet ist bereits ruiniert; daran können weder vermeintlich nationale, soziale oder ökologische Maßnahmen etwas ändern. -
Das Kommunistische Maifest liest sich noch immer anrührend schön - ebenso wie das Neue Testament. Nur mit der Umsetzung ...
Bis dann im Oben
Ob Sozialismus, Kommunismus, Diktatur, Monarchie usw. es geht immer um die Art der Umsetzung ob sie für Menschen und ihre Umwelt erträglich ist. Man muss bedenken, dass das Anliegen der Regierenden und ihres "Geleitschutzes" Macht , Machterhalt und Geld ist. Das Volk ist zur Finanzierung dieser Anliegen da.