Wer Baden geht

Witz zum Thema Gott

von  Shagreen

Nationen: Israel, warum streitest du dauernd mit Gott?
Israel: Na, schaut doch zum Beispiel damals. Kaum sind wir aus Ägypten raus, führt ER uns ans Meer, an den Strand. Hatten aber keine Badesachen mit dabei. Wir also zurück, die Sachen holen. Kaum sind wir wieder da, nimmt ER uns das Wasser weg.
Nationen: Gottes Handeln kann der Mensch manchmal nicht verstehen!
Israel: Ihr sagt es. Den Ägyptern, die keine Badesachen mithatten, denen gibt er Wasser. Voll ungerecht.


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Kommentare zu diesem Text


 Agnete (15.05.22, 21:57)
ja und den Palästinensern nimmt er gleich ihr ganzes Land weg, noch ungerechter. oder waren das die so gläubigen und gottverbundenen Israelis? Ich weiß das gar nicht mehr...

 Shagreen meinte dazu am 16.05.22 um 15:06:
Gott hat den Heidennationen (7 Völkern) das Land weggenommen, nachdem ihre Sünden voll waren (z.B. Kinderopfer) und es Israel gegeben. Bis deren Sünden voll waren, dann hat Gott sie auch ausgetrieben.

 Dieter_Rotmund (16.05.22, 13:44)
Israel: Und dann kam auch noch ein abgerissener Wanderprediger vorbei, der behauptete doch allen Ernstes, Gottes Sohn zu sein und uns Vorschriften machen zu wollen!

 Shagreen antwortete darauf am 16.05.22 um 15:03:
Nationen: ER hat sogar das Kreuz erduldet, auch für euch. Und alles dafür, damit wir nicht Baden gehen.

 Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 16.05.22 um 16:12:
Badeverbot! Bei der Hitze!!!

 Shagreen äußerte darauf am 16.05.22 um 16:39:
Das ist die Hölle!!!

 Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 16.05.22 um 17:02:
Jaaaa!!!!!!

 Graeculus meinte dazu am 18.05.22 um 00:15:
Gott hat etwas gegen Kinderopfer? Das ist ja interessant! Hat er doch dem Isaak dergleichen selbst befohlen ... und später sogar seinen eigenen Sohn geopfert, obgleich er uns in seiner Allmacht ja auch ohne dies hätte retten können. Auf einen befremdlichen, geradezu archaischen Einfall ist er da gekommen, der "gute Gott".
(Und das können manche Menschen von Gott glauben! Um einmal einen Moslem zu zitieren: "Fern sei von uns, was die Ungläubigen [er meinte die Christen] von Gott glauben!")

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 06:05:
@Gr.: Abraham hat Gott es befohlen. Und es war eine Gehorsamsprüfung. Abraham ist 175 Jahre, Isaak ist 180 Jahre alt geworden. Sie wurden von Gott sehr gesegnet.
Und sein eigener Sohn ist auferstanden, nachdem ER auch deine Schuld bezahlt hat. ER lebt. Das gehört zum Plan.
Von den Menschen hat Gott nie Menschenopfer gefordert, sondern Tier- oder Speisopfer. Aber auch heute noch basteln sich viele ihren eigenen Gott und dienen diesem auf ihre Weise.
Und warum sollte Gott dich denn retten wollen? Du glaubst doch gar nicht daran. Also stirbst du in deinen Sünden für immer und ewig.

 Graeculus meinte dazu am 18.05.22 um 09:52:
Eine befremdliche "Gehorsamsprüfung". Einem Vater zu befehlen, seinen eigenen Sohn zu töten, und dem erst im letzten Augenblick Einhalt zu gebieten, das nennt man psychische Folter.
Warum der allwissende Gott eine Prüfung nötig hatte (ganz so wie wir mit unserem endlichen Wissen die Dinge erst prüfen müssen), das wäre dann noch zu klären.

Und warum Gott darauf bestanden hat, daß sein Sohn geopfert werde, bevor er uns unsere Sünden zu erlassen bereit war, diese Frage umgehst du.

Aber ich weiß, die Wege Gottes sind unergründlich. Wir sollen nicht verstehen, sondern glauben - so hätten sie es gerne.

Antwort geändert am 18.05.2022 um 11:39 Uhr

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 15:19:
@Gr.: Isaak war ein Geschenk von Gott (wie übrigens jedes Kind, du auch und deine Kinder auch). Und dazu war es ein Wunder, dass Abraham mit 100 Jahren und Sarah mit 90 Jahren dieses Kind bekamen. Außerdem glaubte Abraham an eine sofortige Totenauferstehung. Abraham war sich gewiss, dass er seinen Sohn von dem Berg wieder mit herunterbringt, lebendig. Es war für ihn also keine psychische Folter, kostete nur etwas Überwindung. Das zeichnet jeden Menschen aus, der mit Gott geht. Für Ungläubige ist das natürlich Horror.
Außerdem kannte Gott den Abraham und wusste, dass er ihn opfern würde. Aber Abraham wusste es nicht. Abraham musste sich selbst besser kennenlernen. Bestimmt hast du deinen Kindern auch schon mal eine Aufgabe zugemutet, von der du wusstest, dass sie die packen. Aber so bekommen Kinder Selbstvertrauen. Also bei Abraham: Gottvertrauen bringt Selbstvertrauen hervor.
Und bei Yeshua: Da ist es das Blut, dass Sühnung erwirkt für die Seele. Mit Adam kam die Sünde in die Welt. Fortan mussten Tiere geopfert werden, um sich Gott nahen zu können. Aber das waren unvollkommene Opfer. Wie Seth ein Ersatz für Abel war, brauchte es einen Ersatz für Adam. Einen sündfreien Menschen. Vorgezeichnet schon in den Tieropfern zum Passah oder Yom Kippur.
Ich verstehe das. Deshalb glaube ich. Du verstehst nur Bahnhof. Und glaubst an die Deutsche Bahn.

 Taina meinte dazu am 18.05.22 um 16:03:
@Shagreen
Außerdem glaubte Abraham an eine sofortige Totenauferstehung. Abraham war sich gewiss, dass er seinen Sohn von dem Berg wieder mit herunterbringt, lebendig. Es war für ihn also keine psychische Folter, kostete nur etwas Überwindung.
Woher hast du diese Information? In der Bibel fand ich es nicht.




In der Bibel fand ich dies zur Issaksgeschichte:

Er selbst nahm das Feuer und das Messer in die Hand. So gingen beide miteinander.
das ist für mich interessant, die Erwähnung des Feuers unterwegs. In welcher Form wurde das Feuer transportiert? Als Glutsückchen? Gab es dort keine Methode, schnell ein Feuer anzuzünden?

Antwort geändert am 18.05.2022 um 16:04 Uhr

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 16:19:
Schau mal einen Vers zuvor, Vers 5.

Der Berg war wohl etwas kahl, wenn Abraham schon das Holz mit heraufschleppen musste. Deshalb sicher auch das Feuer, in welcher Form auch immer.

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 16:25:
Beachte auch, dass Gott mit Abraham (Vater vieler Völker oder Vater einer Menge) einen Bund geschlossen hat (1. Mose 17).

 Taina meinte dazu am 18.05.22 um 16:42:
@Shagreen
wie gut, dass alles durch numeriert ist :)
Da sagte Abraham zu seinen Jungknechten: Bleibt mit dem Esel hier! Ich will mit dem Knaben hingehen und anbeten; dann kommen wir zu euch zurück.
Das verstehe ich so, dass Abraham die Knechte nicht beunruhigen will und deshalb seinen Plan vor ihnen nicht enthüllt.
Ich finde nichts über "sofortige Totenauferstehung" und "nur kleine Überwindung".

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 16:48:
Und wie will Gott seinen Bund mit Isaak aufrichten, wenn er tot ist. Geht doch gar nicht.

 Taina meinte dazu am 18.05.22 um 17:22:
Stimmt, wenn er tot ist, geht das nicht. 

Andererseits, wenn von Anfang an klar war, dass für Isaak keine Gefahr bestand, war es keine richtige Probe auf Leben und Tod, dann war es nur ein Ritual.

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 17:29:
Eben eine Gehorsams- und Glaubensprüfung. Glaubt Abraham an die Verheißung Gottes? Deshalb habe ich es eine kleine Überwindung genannt. Für den, der glaubt. Wer wenig(er) glaubt, dann ist eine große Überwindung nötig.

 Taina meinte dazu am 18.05.22 um 17:42:
Wäre ich an Abrahams Stelle gewesen, müsste ich denken, Gott weiß mal wieder nicht, was er will. Und nein, dem eigenen Kind was anzutun, da wäre ich Verweigerer. 
Wie es aussieht, weiß das Gott, er macht keine so seltsamen "Proben" mehr wie damals.

 Graeculus meinte dazu am 18.05.22 um 17:51:
God said to Abraham, "Kill me a son!"
Abe said, "Man, you must be puttin' me on!"

(Bob Dylan, Highway 61 Revisited)

So wäre sicher auch meine Reaktion.

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 17:53:
Das stimmt. Macht er heute nicht mehr. Und keiner von uns hat so mit Gott gesprochen und gelebt wie Abraham. Aber wir sollten ja auch das Opfer von Yeshua verstehen.
Aber das Gott uns gar nicht mehr prüft, das glaube ich nicht. Die Prüfungen sind nur nicht mehr so offensichtlich und direkt.

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 17:56:
@Gr.: Klar. Ist menschlich.

 Graeculus meinte dazu am 18.05.22 um 18:12:
Ist eigentlich überliefert, was Abrahams Frau Sara dazu gesagt hat? Oder spielte die Meinung der Mutter keine Rolle?

Ich kann mir ungefähr vorstellen, was meine Frau mit mir machen würde, würde ich mich entschließen, unter Berufung auf "Gottes Geheiß" unseren Sohn zu opfern.

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 18:54:
Abraham ist mit Isaak unter dem Vorwand, ihn zu Sem und Heber zu bringen, fortgegangen. Steht aber nicht in der Bibel, dafür im Buch Jashar. Sarah hätte wohl interveniert, vielleicht. Hier mal das Kapitel 23 für euch =>

 Google Drive

 Teichhüpfer (18.05.22, 00:02)
Ich habe da etwas gegen, weil die Nazis haben das genau so gesagt.

Kommentar geändert am 18.05.2022 um 00:02 Uhr

 Shagreen meinte dazu am 18.05.22 um 06:09:
Ich halte das für einen Jüdischen Witz. Keinen judenfeindlichen.

 Teichhüpfer meinte dazu am 18.05.22 um 09:30:
Da kann ich auch nicht weiter helfen.
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