Reisende

Gedankengedicht zum Thema Reisen

von  Traumreisende

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Als unsere Reise begann 
auf jenem blutroten Blatt
weinten die Zweige
strecken sich die Bäume
und warfen ihre makellosen Stämme
gegen den Wind von Nord

 

Als jene Reise begann
auf genau diesem Blutrot
zerbarst unser jubelnder Blick
die Stille und echote
vor und hinter uns
wie ein Wellenspiel

Wir waren die Fraglichkeit
und die Antwort
wir waren der Zweifel
und das Verstehen

Beginnen ist so schön



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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (17.09.24, 12:01)
Hallo Silvi,

man sollte beginnen zu erkennen, dass die Antworten auf die meisten Fragen in einem selbst liegen.
LG
Ekki

 Traumreisende meinte dazu am 19.09.24 um 08:23:
Das sind wahre Worte Ekki! Danke

 ginTon (17.09.24, 21:21)
wieder einmal großartig gelesen und schöne Prosa, ein wenig Fugen like in puncto Strophe bzw. Blockanfang, gefällt...

 Traumreisende antwortete darauf am 19.09.24 um 08:25:
mit dem neuen Wissen, was Fugen sind, freue ich mich besonders... also unbewusst verfugt
lieben Dank auch fürs Zuhören

 AnneSeltmann (23.12.25, 07:38)
Dieses Gedicht trägt die Kraft eines Anfangs in sich,
der nicht unschuldig ist, sondern bewusst.
Das Blutrot wirkt nicht bedrohlich,
sondern wie ein Zeichen von Intensität,
von Leben, das sich nicht scheut, sichtbar zu sein.
Berührend ist, wie Zweifel und Verstehen
nicht gegeneinander stehen,
sondern gemeinsam gehen dürfen.
Als gehörten sie von Anfang an zusammen.
„Beginnen ist so schön“ klingt nach
Dankbarkeit statt Euphorie –
nach einem Wissen darum,
dass jeder Anfang bereits Tiefe trägt.
Ein Text, der nachhallt
wie ein erster Schritt in unbekanntes Gelände!

 Traumreisende schrieb daraufhin am 02.03.26 um 16:08:
oh Frau, ja Dankbarkeit für die Möglichkeit und diese Möglichkeit gemeinsam zu haben.
Dankeschön
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