Die graue Decke über den Kopf gezogen, eingehüllt der Körper, so schleicht er leicht gebeugt durch die Straßen. Aus dem jungen Gesicht, umrahmt von verfilztem schwarzen Haar, blicken stechende dunkle Augen. Er spricht nicht und bettelt niemanden an. Dennoch wechselt man gern die Straßenseite. Sein zögerlicher Gang, sein schweifend stechender Blick stoßen ab.
Dort im Gemeindehaus sitzen die jungen Mütter. Jede ist bedacht beim Kaffeekränzchen ihren Nachwuchs hervorzuheben. Der spielt derweilen, streitet und heult.
Die Tür öffnet sich, die graue verfilzte Gestalt schaut in den Raum. Gespräch und Kinderlärm verstummen. „Na Mädels, habt ihr mal ne Tasse Kaffee für mich?“
Anmerkung von Jedermann:
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