FAR AWAY UND WEIT WEIT FORT

Gedicht zum Thema Alles und Nichts...

von  hermann8332

FAR AWAY

UND WEIT WEIT

FORT


Es war einmal ein Hund

der warterte tagtäglich

zu einer festen Stund

an einem Abholpunkt


bis daß sein Herr zurückkam

und ihn in die Arme nahm


Doch eines Tages wartete er

und sein Herr kam nicht mehr


denn ihn traf ein Unglück

und er kehrte nie mehr zurück


Trotzdem ging der Hund

zur festgesetzen Stund

täglich an den Abholpunkt

und schlich dann traurig heim


Denn er sah nicht ein

daß sein Herr verschwuden war

und darum ging er täglich

und dies Jahr für Jahr

dorthin um auf den Herrn zu

warten


immer an der gleichen Stelle

immer zu derselben Zeit


und niemals war er bereit

das Warten aufzugeben

so lang er würde leben


Oft schlief er beim Warten ein

und döste im Sonnenschein


oder lag schneebedeckt

dort bei Frost und Eis


Was er träumte ?

Wer weiß ?


Träumte er wie es früher war

als beide waren noch ein Paar


jung und voller Schwung


als sie dem Flußlauf folgten

across the river into the woods


und zogen durch die Wälder

und tollten über Wiesen, Felder


und nahmen dann

den antiken Karstweg


und bogen ab

nun querfeldein


und wanderten im Sonnenschein

zu den Sonnengärten hin


mit frohem Mut

und heiterem Sinn


zum heidnischen Tempel des Appoll

dem Gott des Lichtes und der Schönheit


dort oben auf des Berges Höhe

damit man in die Lande sehe


und stehe über dem Jammertal


glücklich und frei von jeder Qual



Eines kalten grauen Tages

streifte ihn ein eisiger Hauch


Erfüllt war nur sein Lebenslauf


Wartend wachte er nicht mehr auf


Das Warten hatte nun sein Ende


vergebens streckte er die Pfoten

so wie sein Herr tat`s auch am Ende


wo sich ausstreckten noch nach ihm

sehnsüchtig zwei verkrampfte Hände


und als er starb, da träumte er

daß er sein Herrchen wiederfände


Vot langer Zeit war der verschieden


und als er starb war ihm beschieden

ein letztes Bild von seinem Hund


wie er allein und traurig stund

treu an seinem Wartepunkt

und wartete sehnsuchtsvoll

auf ihn


Mit diesem Bild schied er dahin


Vergeblichkeit und Herzeleid

haben sie beide still vereint


Der eine um den anderen weint


Doch werden sie sich wiedersehen

und nicht umsonst zugrunde gehen


weil nichts

verloren geht im All

auf transformierte

und metaphysische Weise

auf seiner langen Quantenreise


und sie sich wieder finden


sei es im irgendwo


und nicht im nirgendwo


an irgendeinem Ort

zu irgendeiner Zeit


Far away

und weit weit fort


Dann kommt der Herr

tritt auf ihn zu


Der Hund er springt ihn an

im Nu:


Es hat sich ausgewartet


Nichtig sind Raum und Zeit


Man ist wieder vereint


in aeternitatem

für die Ewigkeit



Alles wandelt sich

nichts bleibt

alles entsteht , vergeht

Nichts geht verloren


Es gibt keinen Informations--

verlust und nicht das Nihil

und den Frust


Es besteht der Erhaltungssatz

und das Selbsterhaltungsprinzip

auch wenn die Entropie als der

schnöde Daseinsdieb

uns bedroht mit dem Nihil


Dennoch trutzen Attraktoren

der Sinnlosigkeit des Chaos


und bieten uns

ein festes Ziel


Nothing is lost


EverYthing is changed

All is transformed


Not all who wander

are lost



" That's the first law

of thermodynamics "


said the master

to his dog , wiping his nose

"No" , the dog said


" That's faith ”



Ye are Blood of my Blood,

and Bone of my Bone,

I give ye my Body,

that we Two might be One.

I give ye my Spirit,

'til our Life shall be Done.”


says the LORD



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