Lhieh 3: Die ontologische Trias

Gesetz zum Thema Existenz

von  Jack

Dieser Text ist Teil der Serie  Dorcor

Das Wahre bricht als Realität ein (Qualität), es ist ein allgemeines Ereignis (Quantität), es kann alles Mögliche sein (Modalität): Wirklichkeit oder zufällige Existenz (Relation).


Das Gute ist durch den Unterschied bestimmt: es ist tätige Dihairesis (Qualität). Daher ist es stets eine besondere Handlung (Quantität), eine Tat, durch aus Freiheit bestimmte Kausalität wirkend (Relation), und wirklich im Sinne eines assertorischen Urteils (Modalität).


Das Schöne ist weder pures Sein noch die unterscheidende Negation, sondern vortreffliches, zum Vollkommenen limitiertes Sein (Qualität) eines einzigartigen Einzelnen (Quantität). Als absoluter Selbstzweck der Welt, als Antwort auf die Frage, warum überhaupt etwas ist und nicht nichts, ist das Schöne absolut notwendig, seine Existenz ein apodiktisches Urteil (Modalität). Es ist weder abstrakt-allgemein da noch Produkt einer Handlung, sondern ein gemeinsam erlebtes Quale, in der Verbindung seiner Betrachter seiend (Relation).





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