Rückwärts

Gedicht

von  niemand



Sommertag, vor langen Zeit,

Vaters Lächeln, Mutters Kleid,

seidenweiche Bläue

ziert den Himmel, Wolken ziehn,

grünt ein Wald, die Felder blühn


Suche oft aufs Neue

Tage, die so sind wie der,

kann mich noch so schinden

finden lässt sich keiner mehr


Bleibt nur das Empfinden,

dass die Zeit stets weiter treibt,

nichts was war, für immer bleibt,

alles flieht auf Erden


Manchmal frage ich mich hier,

fliehe ich zuweil vor mir,

wünsche Kind zu werden?



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