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Text

von  Pearl

Ich war der Mond, du warst die Sichel.

Am Ende haben wir uns entzweit, zerstritten.

Doch einmal waren wir groß, und schön

wie ein Sommernachtshimmel: sternübersät.

Wir gingen tanzen, wir träumten, diskutierten, lachten.

Deine Augen legten in meine grüne Schatten.

Ich erkundete deinen Körper, die fremde Landschaft

und aus meinen Ängsten hast du Küsse gemacht.


Ich war der Mond, du warst die Sichel.

Und als du mich verlassen hast, hat sie mir die Atemluft abgeschnitten.

Wenige Monate darauf lernte ich ihn kennen, ihr kanntet euch

und den du zu deinen zähltest, wurde nun mein Freund.

Ich weiß, das ist unschön. Doch er hat mich wieder zusammengesetzt.

Wer von uns Beiden hat den Anderen mehr verletzt,

ist eine Frage des Egos, weil das Leben ist eine Straße.

Am Ende zählt all die Liebe, die wir zurücklassen.


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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (03.02.26, 00:10)
Hallo Pearl,

ich erinnere mich, dass die Autorin Mondsichel vorhin auf der Startseite war. Die beiden Wortteile auseinanderzunehmen und so wieder zu verbinden ist eine gute Idee.

Schöne Grüße,
Dirk
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