DAS LETZTE PROTOKOLL - Ein historisches Drama in drei Akten zum Russisch-Ukrainischen Krieg...
Historisches Drama zum Thema Politik
von harzgebirgler
...das die moralischen Konflikte, den internationalen Druck und die tragischen Opfer eines erzwungenen Friedensschlusses thematisiert.
Charaktere:
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Volodymyr (40er): Präsident der Ukraine, erschöpft, aber fest entschlossen, seine Souveränität zu verteidigen.
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Elena (30er): Eine junge ukrainische Diplomatin, aufgewachsen im unabhängigen Ukraine, Stimme der jungen Generation.
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Viktor (50er): Ein erfahrener ukrainischer General, skeptisch gegenüber der internationalen Hilfe.
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Robert (60er): US-Sondergesandter, kühl, fokussiert auf "Realpolitik" und den "Deal".
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Sergei (60er): Russischer Unterhändler, arrogant, Vertreter des Kreml.
Akt I: Die Schlinge zieht sich zu (Frühjahr 2026)
Szene 1: Eine Bunker-Konferenz in Kiew.
Viktor berichtet von extremen Munitionsmangel und 140.000 gefallenen Soldaten. Die Fronten im Osten sind statisch, aber die Erschöpfung ist enorm. Volodymyr erhält einen Anruf aus Washington. Robert drängt auf ein Ende der Kämpfe, angedeutet wird ein "Deal" bis zum Sommer.
Szene 2: Das ukrainische Außenministerium.
Elena analysiert die Vorschläge. Es handelt sich um die Anerkennung der Krim und der vier besetzten Gebiete – ein Diktatfrieden. "Es ist kein Frieden," sagt Elena, "es ist eine Pause, damit sie sich neu rüsten." Sie argumentiert, dass eine Aufteilung des Landes den Völkermord in den besetzten Gebieten besiegelt.
Szene 3: Geheime Verhandlungen in London.
Volodymyr trifft auf Robert und Sergei. Sergei macht klar: Keine Sicherheitsgarantien für den Rest der Ukraine, keine NATO, Entmilitarisierung. Robert schlägt vor, die Gebiete als "neutrale Zone" zu bezeichnen. Volodymyr weigert sich, die Annexion zu unterschreiben. Robert warnt: "Wenn ihr nicht unterschreibt, steht ihr allein."
Akt II: Der Altar (Sommer 2026)
Szene 1: Die Front, Saporischschja.
Soldaten diskutieren über die Gerüchte. Viele sind müde, wollen den Frieden, haben aber Angst, dass ihre Opfer umsonst waren. Sie sehen, wie die russischen Truppen sich eingraben.
Szene 2: Ein Referendum im Krieg.
Unter US-Druck wird ein Referendum über den Frieden vorbereitet. Das ukrainische Volk ist gespalten. Die "Verteidiger" fühlen sich vom Westen verraten.
Szene 3: Volodymyrs Dilemma.
Volodymyr ist allein. Er weiß, dass er eine Entscheidung treffen muss, die ihn entweder zum Verräter oder zur tragischen Figur macht. Er sieht die Ruinen von Kiew und denkt an die gefallenen Soldaten. Er entscheidet, dass das Überleben des Volkes wichtiger ist als das Land.
Akt III: Das Protokoll (Herbst 2026)
Szene 1: Die Unterzeichnung in Moskau.
Ein pompöser Saal. Putin (nicht physisch anwesend, aber seine Präsenz ist spürbar) lässt die Annexion der Gebiete offiziell machen. Sergei unterschreibt mit einem süffisanten Lächeln. Volodymyr unterschreibt zitternd. Er weiß, er übergibt Millionen Menschen an das Regime, das ihre Kultur vernichten will.
Szene 2: Die Rede an die Nation.
Volodymyr spricht. Er nennt es nicht Sieg, er nennt es "eine notwendige Atempause für das überlebende Volk". Seine Stimme bricht. Er verspricht, dass die Ukraine "irgendwann" zurückkehren wird, aber niemand glaubt ihm wirklich.
Szene 3: Ein trister Abschied.
Elena und Viktor stehen an der neuen Grenze. Die russische Flagge weht.
Elena: "Haben wir den Frieden gekauft, oder nur die Freiheit verkauft?"
Viktor: "Wir haben Zeit gekauft. Die Frage ist, ob der Westen sie nutzen wird, um stark zu werden, oder um wegzusehen."
Elena: "Sie haben uns auf dem Altar ihrer eigenen Angst geopfert."
Ende.
Zentrale Themen des Dramas:
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Diktatfrieden: Die Konsequenzen, wenn eine Großmacht über die Köpfe eines souveränen Staates hinweg entscheidet.
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Opferung: Der Konflikt zwischen territorialer Integrität und dem Überleben der Bevölkerung.
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Internationale Verpflichtungen: Das Scheitern des Westens, Sicherheitsgarantien einzuhalten.
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Tragödie des Krieges: Die Erschöpfung einer ganzen Generation.