SHORT STORY ÜBER B*E*R*M*U*D*A - SHORTS

Short Story zum Thema Mode

von  harzgebirgler


Es war ein brütend heißer Nachmittag Anfang der 1920er Jahre auf der Insel Bermuda, als Nathaniel Coxton, ein lokaler Teestubenbesitzer, die Nase voll hatte von den verschwitzten Uniformen der britischen Matrosen. Er schnitt kurzerhand die Hosenbeine ab, genau drei Zoll über dem Knie, und erfand damit die wohl bequemste Modeinnovation der Insel. 
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Was als Notlösung begann, wurde schnell zur lokalen Uniform für Banker, die den Look mit kniehohen Socken und Blazer zum Salonfähig-Standard erhoben. Touristen nahmen den Trend mit in die USA und nach Europa, wo er in den 1950er Jahren trotz anfänglicher Kritik von vielen, auch von der Stilikone Jackie Kennedy, angenommen wurde. 

Heute sind Bermuda-Shorts mehr als nur ein Urlaubsoutfit – sie stehen für eine elegante Lässigkeit, die, wie in den Straßen von Hamilton zu sehen, selbst bei Hochzeiten oder im Büro funktioniert. Von Baumwolle bis Leinen, die klassische Form bleibt ein Stück Geschichte, das den ☀️ Sommer ☀️ feiert.

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Kein Geringerer als Winston Churchill soll über die Hose übrigens gesagt haben: „Die kurze Hose ist eine schreckliche Modewahl. Es sei denn, sie stammt aus Bermuda.“

:D



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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (17.02.26, 19:34)
Von Baumwolle bis Leinen
doch nur bei schönen Beinen
sind solche Hosen flott
und nicht ein Grund für Spott.

Wieder ein interessanter Beitrag.

Schöne Grüße, 
Dirk

Kommentar geändert am 17.02.2026 um 19:34 Uhr
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