Erika

Gedicht zum Thema Nonsens

von  niemand



Das Friedenstäubchen Erika,

beim Blick auf Menschens Sünden,

[von Asien bis Amerika]

bemüht sich zu verkünden,

dass wenn man nur das richtge Wort

zu rechten Stunde sichtet,

die Sünden fallen und sofort

die Welt auf sie verzichtet.


Dem Duden nah, steht Erika

weiß Gott nicht, wenn sie spricht:

Was schreibst denn Du denn wieder da?

Das ist doch viel zu schlicht!

Ich zeig Dir und dem Rest der Welt,

was echte Dichtung schafft.

Dann wird gewohntes Wort entstellt -

Sie schwurbelt! Sagenhaft!


Da wird gezogen, wird gezerrt,

geruckelt und gestückelt -

sobald des Wortes Sinn sich sperrt,

wird dieses eingewickelt,

in irgendwas und irgendwie

schafft sie es immer wieder,

sie bricht Gewohntes übers Knie -

denn solches ist zu bieder.


Ein Lindwurm windet sich sehr bald,

durch die sozialen Netze.

Selbst Duden, den erwischt es kalt -

er kriegt bereits die Krätze,

beim Blick auf solch Elaborat,

des Worte seltsam wabern.

Die Welt, der kaum Intresse hat,

denkt auch nur: „Lasse labern!“





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Kommentare zu diesem Text


 Teo (24.02.26, 15:13)
Also...Irene,
Ich sach nur eins...lass dich nicht vom Metaphernwürger Baltasar erwischen.
Dann kann ich für nix garantieren.
Ach so, dein Gedicht...ja, hat was.
Es grüßt 
Teo

 niemand meinte dazu am 24.02.26 um 15:16:
Metaphernwürger Baltasar        :D           :P
Herrlich!  Mit lachenden Grüßen
zurück, Irene

Antwort geändert am 24.02.2026 um 15:17 Uhr
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