Die Sprache der Männer
Bild zum Thema Maske
von eiskimo
Anmerkung von eiskimo:
.... belauscht im National Museum zu Oslo
Kommentare zu diesem Text
Und was ist die Sprache der Frauen?
(In welchem Museum kann man noch eine Ahnung davon bekommen, was Frauen für Wesen waren?)
(In welchem Museum kann man noch eine Ahnung davon bekommen, was Frauen für Wesen waren?)
Die Frage ist sehr berechtigt. Frauen würden jedenfalls nicht so posieren wie diese hier gezeigten Männer.
Frauen posieren immer noch freizügig, nicht selten peinlich, weil sie damit ihren Verstand hinter den restlichen Körper stellen. Immer geschminkt, stets gestylt, und nicht selten ihr wahres Alter verbergend hinter Jugendbildchen, besonders im Netz. Aber sich emanzipiert schimpfend. Welch ein Widerspruch, der nicht selten zu sehen ist.
Schade, dass sich da nicht so viel entwickelt hat, was das Wort Emanzipation in den Vordergrund stellt. Emanzipation nicht als ein bessere Mensch,sondern ein wertvoller, eigenständiger. Also nicht immer auf den Herrschaften herumhacken,sondern auch die Dämlichen ein wenig unter die Lupe nehmen. LG niemand
Schade, dass sich da nicht so viel entwickelt hat, was das Wort Emanzipation in den Vordergrund stellt. Emanzipation nicht als ein bessere Mensch,sondern ein wertvoller, eigenständiger. Also nicht immer auf den Herrschaften herumhacken,sondern auch die Dämlichen ein wenig unter die Lupe nehmen. LG niemand
Dein Frauenbild ist sehr kritisch, aber ich fürchte, es stimmt in sehr vielen Fällen.
Wenn ich böse wäre, würde ich sagen: es ist nicht An-Sprache, sondern An-Mache
Wenn ich böse wäre, würde ich sagen: es ist nicht An-Sprache, sondern An-Mache
Moin Eiskimo,
vier Männer ... aufgerichtet in ihren Rollen, eingespannt in Haltung, Stand, Geste. Keiner steht einfach nur da. Jeder vertritt etwas: Status, Selbstbild, vielleicht auch den Geist seiner Zeit.
Ihre Sprache braucht keine Worte. Sie liegt im Raum, den sie einnehmen, im Zugriff der Hände, im gesetzten Fuß. Selbst Zurückhaltung wirkt noch wie Pose.
Und davor die beiden Betrachtenden: Rückenfiguren. Still, unaufdringlich. Sie nehmen nichts ein, beanspruchen nichts und genau darin liegt ihre Präsenz. Eine, die nicht sendet, sondern empfängt.
Beim Lesen eines Kommentars fiel mir weniger die erwartbare Frage nach männlicher und weiblicher Darstellung auf als die Geschwindigkeit, mit der aus Beobachtung ein Urteil wurde. Kaum ist von Masken die Rede, wird schon vermutet, wer sie angeblich besonders eifrig trägt.
Dein Zugang ist wohltuend unaufgeregt. Du beobachtest, ohne zu verengen. Du lässt das Bild sprechen.
Dass Menschen sich in Avataren, Fotos, Zeitspuren zeigen, gehört zur digitalen Gegenwart. Identität ist kein starres Ausstellungsstück, sondern ein Kontinuum. Wer darin vor allem Täuschung sehen will, sagt meist mehr über das eigene Verhältnis zu Sichtbarkeit als über das der anderen.
Was nach Bild und Text bleibt, ist für mich dieser Gedanke:
Manche Masken sind gemalt.
Manche sind gedacht.
Nicht jede wird getragen – manche werden verteilt.
Und einige verstecken sich hinter ihrer Maske so gründlich, dass aus der Anonymität vor allem Neid und Missgunst sprechen.
Dein Satz dagegen öffnet einen Raum für Betrachtung.
Und das ist, zwischen vielen lauten Stimmen, vielleicht die präziseste Form von Sprache.
Herzliche Grüße
Saira
vier Männer ... aufgerichtet in ihren Rollen, eingespannt in Haltung, Stand, Geste. Keiner steht einfach nur da. Jeder vertritt etwas: Status, Selbstbild, vielleicht auch den Geist seiner Zeit.
Ihre Sprache braucht keine Worte. Sie liegt im Raum, den sie einnehmen, im Zugriff der Hände, im gesetzten Fuß. Selbst Zurückhaltung wirkt noch wie Pose.
Und davor die beiden Betrachtenden: Rückenfiguren. Still, unaufdringlich. Sie nehmen nichts ein, beanspruchen nichts und genau darin liegt ihre Präsenz. Eine, die nicht sendet, sondern empfängt.
Beim Lesen eines Kommentars fiel mir weniger die erwartbare Frage nach männlicher und weiblicher Darstellung auf als die Geschwindigkeit, mit der aus Beobachtung ein Urteil wurde. Kaum ist von Masken die Rede, wird schon vermutet, wer sie angeblich besonders eifrig trägt.
Dein Zugang ist wohltuend unaufgeregt. Du beobachtest, ohne zu verengen. Du lässt das Bild sprechen.
Dass Menschen sich in Avataren, Fotos, Zeitspuren zeigen, gehört zur digitalen Gegenwart. Identität ist kein starres Ausstellungsstück, sondern ein Kontinuum. Wer darin vor allem Täuschung sehen will, sagt meist mehr über das eigene Verhältnis zu Sichtbarkeit als über das der anderen.
Was nach Bild und Text bleibt, ist für mich dieser Gedanke:
Manche Masken sind gemalt.
Manche sind gedacht.
Nicht jede wird getragen – manche werden verteilt.
Und einige verstecken sich hinter ihrer Maske so gründlich, dass aus der Anonymität vor allem Neid und Missgunst sprechen.
Dein Satz dagegen öffnet einen Raum für Betrachtung.
Und das ist, zwischen vielen lauten Stimmen, vielleicht die präziseste Form von Sprache.
Herzliche Grüße
Saira
Hallo, Saira!
Wieder ein Gewinn, Dich zu lesen. Danke!
Eiskimo
Wieder ein Gewinn, Dich zu lesen. Danke!
Eiskimo