Morgenblatt am 13.03.2026

Innerer Monolog zum Thema Morgenstimmung

von  franky

Mir wird schon was einfallen, der Krug ist noch halb leer.

Frau Holle hat ihren Saharastaub schon eingeschnupft.

Gähnende Müdigkeit stülpt sich über die Frühlingsgefühle.

 

Die Amsel sucht ihre Notenblätter für die neue Sommersaison zusammen.

Ihre Lieder vom vergangenem Jahr waren doch äußerst erfolgreich. 

Die Einstiegsfrequenz von:

„Green Greengrass, Blue Bluesky!“ 

Blieb in aller Ohren hängen.

 

Nachrichtenschrott raspelt durch die Lautsprecher des Ö3.

Bis am Abend wird das ein stinkender Langdrink von dem man

Übelkeit und dünne Ausscheidung bekommt.

 

Eine Forelle besäuft sich sinnlos.

Sinnlos besäuft sich die Forelle

Und wird als Forelle Blau verkocht.

Uns werden die sauersten Birnen als Honig verkauft,

Das Süßholzraspeln mag noch täuschen,

von Borkenkäfers Schmatz Geräuschen.

Spüre das in meinem Urin,

versinkt der Smock im Nikotin.

 

Verrückte Synapsen strecken ihre Hälse nach oben,

um freudig anzudocken, Gefühle aufzustocken.  

 

Synonyme werden gelöscht,

 

Redaktionsschluss um 10:20 13.03.2026

 



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Kommentare zu diesem Text


 harzgebirgler (13.03.26, 11:21)
Hi lieber Franky,

das berühmte Sprichwort GELD STINKT NICHT hat übrigens auch mit URIN zu tun und geht auf den römischen Kaiser Vespasian (9-79 n. Chr.) zurück, der eine Steuer auf die Nutzung öffentlicher Latrinen (Urinabgabe für Gerbereien) einführte. Als sein Sohn Titus die Steuer kritisierte, hielt ihm Vespasian eine Münze unter die Nase und fragte, ob sie stinkt – was sie nicht tat.  :D :D

Beste Grüße von Henning
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