Plötzlich sind alle dabei gewesen
Kommentar zum Thema Aktuelles
von Citronella
Kommentare zu diesem Text
Dein Text, Citronella, vermittelt den Eindruck, dass sexuelle Übergriffe früher kaum existierten. Das ist leider schlicht falsch. Gewalt gegen Frauen hat es zu allen Zeiten gegeben, unabhängig von Handys oder Internet. Die Methoden haben sich verändert, aber das Grundproblem blieb. Schon im Mittelalter dokumentieren Chroniken Fälle von sexueller Nötigung, Übergriffen durch adlige Herren oder Geistliche, und in kleinen Dörfern konnte niemand wirklich sicher sein, denn Machtstrukturen und Abhängigkeiten machten viele Opfer stumm.
Auch in jüngerer Zeit, in ländlichen Gegenden, berichten Menschen von Nachstellungen, Übergriffen durch Lehrer, Geistliche oder Nachbarschaftsbekannte, oft verschwiegen aus Scham, Angst oder weil es „nicht üblich“ war, zu klagen. Dass diese Erlebnisse heute sichtbar werden, liegt nicht daran, dass Probleme erst jetzt entstanden sind, sondern daran, dass Betroffene sprechen dürfen und gesellschaftlicher Schutz wächst.
Die Vorstellung, früher seien Menschen „resilient“ gewesen oder „nahmen sich nicht so wichtig“, verkennt, wie unsichtbar und traumatisierend viele Erfahrungen tatsächlich waren. Prominente, die heute über digitale Belästigung oder sexuelle Gewalt berichten, tun dies nicht aus Lust an Schlagzeilen, sondern weil sie den öffentlichen Diskurs sichtbar machen und damit andere schützen.
Kurz gesagt: Sexuelle Gewalt ist keine Erfindung des Internets. Sie war immer da – nur das Schweigen und die Unsichtbarkeit waren größer. Wer das ignoriert, gefährdet das Verständnis für die Opfer von heute.
Auch in jüngerer Zeit, in ländlichen Gegenden, berichten Menschen von Nachstellungen, Übergriffen durch Lehrer, Geistliche oder Nachbarschaftsbekannte, oft verschwiegen aus Scham, Angst oder weil es „nicht üblich“ war, zu klagen. Dass diese Erlebnisse heute sichtbar werden, liegt nicht daran, dass Probleme erst jetzt entstanden sind, sondern daran, dass Betroffene sprechen dürfen und gesellschaftlicher Schutz wächst.
Die Vorstellung, früher seien Menschen „resilient“ gewesen oder „nahmen sich nicht so wichtig“, verkennt, wie unsichtbar und traumatisierend viele Erfahrungen tatsächlich waren. Prominente, die heute über digitale Belästigung oder sexuelle Gewalt berichten, tun dies nicht aus Lust an Schlagzeilen, sondern weil sie den öffentlichen Diskurs sichtbar machen und damit andere schützen.
Kurz gesagt: Sexuelle Gewalt ist keine Erfindung des Internets. Sie war immer da – nur das Schweigen und die Unsichtbarkeit waren größer. Wer das ignoriert, gefährdet das Verständnis für die Opfer von heute.
Ich glaube, du hast in deinem ideologischen Eifer übersehen, worum es mir wirklich ging.
Und was die „Opfer von heute“ betrifft, kannst du dein Verständnis am 25.04.2025 in Dresden zum Ausdruck bringen.
https://www.trauerwachedeutschland.de/
Ich habe bei den von mir erwähnten Stars und Sternchen noch kaum jemanden gehört, der einen „öffentlichen Diskurs“ zu diesem Thema angestoßen hätte.
Und was die „Opfer von heute“ betrifft, kannst du dein Verständnis am 25.04.2025 in Dresden zum Ausdruck bringen.
https://www.trauerwachedeutschland.de/
Ich habe bei den von mir erwähnten Stars und Sternchen noch kaum jemanden gehört, der einen „öffentlichen Diskurs“ zu diesem Thema angestoßen hätte.
@ Citro
Vor allem zu den realen Vergewaltigungen äußern sich diese
Maulheldinnen nicht. Diese Vergewaltigungen seitens unserer
ach so geschätzten "Fachkräfte" werden sogar geleugnet. Da fragst Du dich wo leben diese Dämchen denn. Irgendwo auf einer Halig,
von Schafen umkreist? Mich kotzt diese Propaganda mit politischem Hintergrund inzwischen auch nur noch an. LG Irene
Vor allem zu den realen Vergewaltigungen äußern sich diese
Maulheldinnen nicht. Diese Vergewaltigungen seitens unserer
ach so geschätzten "Fachkräfte" werden sogar geleugnet. Da fragst Du dich wo leben diese Dämchen denn. Irgendwo auf einer Halig,
von Schafen umkreist? Mich kotzt diese Propaganda mit politischem Hintergrund inzwischen auch nur noch an. LG Irene
Und wenn tatsächlich mal kleine Schweinereien vorkamen – wenn der große Nachbarsjunge dem kleinen Mädchen kurz unter den Rock fasste – wurde daraus kein Drama gemacht.
Was lernte das kleine Mädchen daraus, hmmm? Es muss sich von großen Jungs sowas gefallen lassen, bloß kein Drama machen, es hilft dir eh keiner. Was lernt der Junge daraus? Es ist ok sich an schwächeren zu vergreifen.
Was für eine üble Machogesellschaft, wo das Normalität ist.
Die Digitalsphäre ist aber was anderes. Digitale Übergriffe sind auch schlimm. Trotzdem ist der neue diditale Generalverdacht gegen alle Bürger völlig überzogen. Das wird auch nicht helfen.