wald im april
Naturgedicht zum Thema Natur
von willemswelt
Kommentare zu diesem Text
Moin Willem,
zuerst beeindruckt die Erzähltechnik und dann der Inhalt.
Beste Grüße,
Dirk
zuerst beeindruckt die Erzähltechnik und dann der Inhalt.
Beste Grüße,
Dirk
Lieber Willem!
Dein Gedicht landete gerade in mein Postfach, so dass ich gleich darauf antworten muss, weil so sehr berührt!!!
Dieses Gedicht liest sich wie eine Bitte um Rettung durch Wahrnehmung.
Es spricht die Natur nicht als bloße Kulisse an, sondern als Gegenkraft zur Trauer – als etwas, das erzählen, tragen, vielleicht sogar auffangen kann. Gerade dieses wiederholte „erzähle mir“ wirkt wie ein tastendes Sich-Hinwenden zur Welt, weil die eigene Sprache für den Schmerz noch nicht ausreicht.
Besonders berührt mich, wie konkret die Bilder sind: das frische Grün, die Sprößlinge im alten Laub, der Käfer im „schwarzen Seidenkleid“. Nichts daran ist dekorativ – alles ist genau gesehen, fast so, als müsse Schönheit hier erst bewiesen werden, bevor sie trösten darf.
Und dann dieser Bruch zum Ende:
Die Trauer „kam einfach“. Kein großes Ereignis, kein erklärender Rahmen – nur dieses plötzliche Überwältigtwerden im April, mitten im Erwachen der Welt. Gerade dieser Kontrast macht den Text so stark: Dass Frühling und Schmerz nebeneinander stehen dürfen.
Ein sehr inniges Gedicht über den Versuch, im Außen etwas zu finden, das das Innere mittragen kann.
Nicht Trost im einfachen Sinn – eher ein vorsichtiges Wieder-Anknüpfen ans Lebendige.
Liebe Grüße
Anne
Dein Gedicht landete gerade in mein Postfach, so dass ich gleich darauf antworten muss, weil so sehr berührt!!!
Dieses Gedicht liest sich wie eine Bitte um Rettung durch Wahrnehmung.
Es spricht die Natur nicht als bloße Kulisse an, sondern als Gegenkraft zur Trauer – als etwas, das erzählen, tragen, vielleicht sogar auffangen kann. Gerade dieses wiederholte „erzähle mir“ wirkt wie ein tastendes Sich-Hinwenden zur Welt, weil die eigene Sprache für den Schmerz noch nicht ausreicht.
Besonders berührt mich, wie konkret die Bilder sind: das frische Grün, die Sprößlinge im alten Laub, der Käfer im „schwarzen Seidenkleid“. Nichts daran ist dekorativ – alles ist genau gesehen, fast so, als müsse Schönheit hier erst bewiesen werden, bevor sie trösten darf.
Und dann dieser Bruch zum Ende:
Die Trauer „kam einfach“. Kein großes Ereignis, kein erklärender Rahmen – nur dieses plötzliche Überwältigtwerden im April, mitten im Erwachen der Welt. Gerade dieser Kontrast macht den Text so stark: Dass Frühling und Schmerz nebeneinander stehen dürfen.
Ein sehr inniges Gedicht über den Versuch, im Außen etwas zu finden, das das Innere mittragen kann.
Nicht Trost im einfachen Sinn – eher ein vorsichtiges Wieder-Anknüpfen ans Lebendige.
Liebe Grüße
Anne