KANT 'KRITISIERT' DEN GEGENSTAND

Kritik zum Thema Erinnerung

von  harzgebirgler



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in königsberg macht' sich herr kant
einst kritische gedanken,
wie man denn einen gegenstand
erkennt ohne die schranken,


die dieser selbst dem denken setzt
durch sein entgegenstehen,
bis dann herr kant zu guter letzt
entschied: “woll´n doch mal sehen,


ob´s anders nicht viel besser geht -

dies widerspenst´ge sträuben,
das unsereins ´ne nase dreht,
ist glattweg nicht zu gläuben!


wir kehr´n den spieß, schluss mit verdruss,
kurzerhand kritisch herum
wie weiland der kopernikus!“--
da guckte der gegenstand dumm


und musste sich, der erde gleich,
die fügsam die sonne umkreist,
fortan - dies war der kantsche streich -
dem denken nach richten, wie dreist!...



* "Bisher nahm man an, alle unsere Erkenntnis müsse sich nach den Gegenständen  richten; aber alle Versuche über sie a priori etwas durch Begriffe auszumachen, wodurch unsere Erkenntnis erweitert würde, gingen unter dieser Voraussetzung zunichte. Man versuche es daher einmal, ob wir nicht in den Aufgaben der Metaphysik damit besser fortkommen, dass wir annehmen, die Gegenstände müssen sich nach unserem Erkenntnis richten, welches so schon besser mit der verlangten Möglichkeit einer Erkenntnis derselben a priori zusammenstimmt, die über Gegenstände, ehe sie uns gegeben werden, etwas festsetzen soll.“

[Kritik der reinen Vernunft (1781)]





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