DER HELM DES ANSTOSSES oder DIE OLYMPISCHE HEUCHELEI - Wenn Gedenken disqualifiziert wird

Kritik zum Thema Aktuelles

von  harzgebirgler

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Es ist ein Armutszeugnis, ein moralischer Bankrott und eine Schande, die in den Geschichtsbüchern dieser sogenannten "Spiele des Friedens" in Mailand-Cortina 2026 kleben bleiben wird:

Die Disqualifizierung des ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch durch das IOC.

Was hat er getan? Hat er gedopt? Nein. Hat er randaliert? Nein.
Er hat sich einen Helm aufgesetzt. Einen Helm, der die Gesichter von ukrainischen Sportlern zeigte, die durch den russischen Angriffskrieg getötet wurden. Kollegen. Freunde. Sportler, die niemals mehr an olympischen Spielen teilnehmen können.

Und was macht das IOC? Die Bürokraten im elfenbeinfarbenen Turm, die sich "Olympische Charta" auf die Fahne schreiben, während sie sich in der Realität oft eher als Wasserträger für autoritäre Regime präsentieren? Sie disqualifizieren ihn. Sie nennen es "politisch". Sie faseln von "Regeln".

Das ist keine Neutralität – das ist moralische Feigheit!

Das IOC hat sich mit dieser Entscheidung auf die Seite der Täter gestellt, indem es das Gedenken an die Opfer als "Störung" im Sendeplan betrachtet. Während man Athleten aus Nationen, die einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen, unter vager Flagge durch die Hintertür wieder einlässt, wird ein Athlet, dessen Heimat in Schutt und Asche gelegt wird, dafür bestraft, dass er seine ermordeten Kollegen ehrt.

"Einige Dinge sind wichtiger als Medaillen", sagte Heraskewytsch. Das IOC hingegen hat bewiesen, dass ihm Regeln wichtiger sind als menschliche Würde. Wenn Erinnerung an Kriegstote als "verbotene politische Botschaft" gewertet wird, dann ist die olympische Bewegung, wie wir sie kennen, tot.

Kirsty Coventry, IOC-Chefin, mag bei der Entscheidung Tränen vergossen haben, wie berichtet wurde – vielleicht waren es Tränen über die eigene Unfähigkeit, moralisch richtig zu handeln. Aber diese Tränen sind wertlos. Dieser Ausschluss ist ein PR-Desaster, das zeigt, dass die "olympische Familie" eiskalt ist.

Wladyslaw Heraskewytsch ist nicht durch den Helm disqualifiziert worden. Das IOC hat sich selbst disqualifiziert. Dieser "Helm der Erinnerung" wird ein Symbol bleiben – nicht für den Bruch von Regeln, sondern für die Heuchelei einer Sportfunktionärs-Kaste, die vergessen hat, was "Fairplay" wirklich bedeutet.

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