Gestern habe ich mich für den nächsten Marathon angemeldet. Ich werde zwar zwei Tage für die Strecke brauchen, denn ich bin nicht mehr ganz so geländegängig wie früher, aber im Zeitalter der Inklusion hat jeder eine Chance verdient. Ich trainiere jetzt täglich auf einem halbstündigen Spaziergang.
Als nächstes plane ich die Lesung meiner bisher unveröffentlichten, 500 Seiten starken Autobiografie. Ich bin sicher, dass mich dabei etliche Buchhandlungen, überwiegend aus dem linken Spektrum, unterstützen werden. Im Zeitalter der Inklusion sollte auch auf dem literarischen Sektor jeder des Schreibens Mächtige eine Chance bekommen. Und vielleicht ergibt sich dadurch ja doch noch die Möglichkeit einer Veröffentlichung.
Über den nächsten Schritt denke ich noch nach. Soll ich mich für das Chorsingen bewerben? Ich kann zwar nicht gut singen, aber Spaß macht es mir trotzdem. Ich vermute, der hiesige Kirchenchor wird mir eine Chance geben. Denn auch dort wird Inklusion großgeschrieben.
Es wird einem heutzutage wirklich leichtgemacht, sich selbst zu verwirklichen.
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Klasse! Hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. (Sollte ursprünglich ein Kommentar werden, wurde aber dann so lang, dann habe ich mir gedacht: 'machst gleich einen eigenen Beitrag daraus').