Welch ein Plagiat!

Gedicht zum Thema Nonsens

von  niemand



Ein bisschen breit, ein wenig drall -

zu plump für eine Nachtigall?

Doch bleibt sie mutig auf der Spur

beim Üben der Koloratur.


Sie übt und übt, schafft manches tönlich,

auch wenn ihr Schnabel recht gewöhnlich

wird, wenn sie fern des Sanges spricht,

dann bricht die Krähe aus ihr, bricht


heraus und sucht was aufzugabeln,

denn ihre Leidenschaft heißt: Schnabeln!

Sie schnabelt hier, sie schnabelt dort,

sie schnabelt gern in einem fort


und schnabelt manchem, nicht zu knapp,

selbst Edelmut und Güte ab -

zieht dabei ordentlich vom Leder.

Dann schmückt mit Nachtigallen-Feder


sie sich und gurgelt, Ton um Ton,

Mensch und der Welt die Illusion

vor, Kunst sei nur, was sie vollbringt.

Wenn Täuschung Kunst ist,


unbedingt!




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Kommentare zu diesem Text


 Citronella (01.05.26, 13:06)
Was nützt es, wie eine Nachtigall auszusehen, wenn der Schnabel dann doch sehr gewöhnlich ist ...

LG Citronella

 niemand meinte dazu am 01.05.26 um 14:03:
Solange es welche gibt, die nicht unterscheiden können, geht sowas wie geschnitten Brot   :D   Heutzutage ist ja Täuschung
wichtig und sehr beliebt.  LG Irene
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