Herne-Sodingen, 1986

Gedicht zum Thema Schicksal

von  Teo

Ja damals war’s, auf dieser Fete

Was war ich voll, denn nur dann tanz ich

Da sagt mein Freund: „Du kriss `ne Pläte

Bei dir sind die Hormone ranzich!“

 

Den Spiegel her, er hatte recht

Trank Alpecin, hab‘ mich bekleckert

Der Hals, er brannte, mir war schlecht

Und die Verdauung hat gemeckert

 

Ich lallte laut, ich wollte Haare!

Ich wollte dicke, schöne, lange

Doch nix passierte all die Jahre

Mir war so vor `ner Glatze bange!

 

Wat hatt‘ ich Spaß an diesen Gildo

Der hatte Haare, meine Güte

Doch ein Toupet, als Kopfhautdildo?

Ne, dat kommt gar nicht in die Tüte!  

 

Noch heute kämme ich die Strähnen

Von links nach rechts, von rechts nach quer

Vom Schnitt her ähnelts den Hyänen

Doch wenigstens lacht mein Friseur!

 

 

 

 



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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (03.05.26, 11:41)
Hallo Volker,
wieder mal ein köstliches Scherzo vom Meister der Selbstironie.
Amüsiert grüßt
Ekki

 Redux (03.05.26, 11:56)
Teo, ich benötige noch nicht einmal mehr einen Kamm.
Take it easy.....
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