Es war einmal eine geistige Missgeburt, die voller Hass war. Es war ein wunderschöner Hass, der alle betörte und in ihnen das Verlangen auslöste, selbst einmal so zu hassen wie diese geistige Missgeburt, die im Schlund der Finsterinis gezeugt und ausgetragen wurde.
Nicht nur war der Hass, den dieses seltsame Wesen hegte, so enorm und intensiv, dass der Fußboden zu zittern begann, sobald es den Raum betrat. Auch die Blindheit, die ein solcher schrecklicher Hass trotz Schönheit hervorbrachte, war keine übliche Blindheit.
Sie war von einer so tiefen Dunkelheit, dass sie wie ein schwarzes Loch die gesamte Umgebung in sich aufsog – ja, so großartig und mächtig war dieser Hass, der alles Schöne und Prachtvolle übertraf. Er floss ständig wie ein mächtiger Strom aus der geistigen Missgeburt heraus und sog gleichzeitig alles um sich herum in sich hinein.
Doch eines Tages verzehrte dieser wunderschöne Hass die geistige Missgeburt, der er seine Existenz zu verdanken hat, wie ein wildgewordenes Tier. Er verdaute sie eine Weile und spuckte sie aus.
Zurück blieb nur noch ein Häufchen Elend – eine unbedeutende Anekdote der Geschichte. Allmählich wurde daraus etwas winziges, besonders hässliches und übelriechendes. Manche waren neugierig, doch als sie es sahen, wandten sie sich angewidert ab.