Etwas zum einschlafen - mein Füllfederhalter
Text zum Thema Entspannung
von Nuna
Anmerkung von Nuna:
10.6.26.
Kommentare zu diesem Text
Die Schönschrift wurde früher gern von Frauenzimmern genutzt, um den empfindungsvollen Briefen eine entsprechende Gestalt zu geben. Die Schrift war eine Art „Visitenkarte“ eigener äußerlicher Gestalt oder ein Ausdruck der gleichfalls schönen Seele des Frauenzimmers.
Aber gerade nicht die perfekte Schönschrift verlieh der Schönschrift in Briefen die wichtige Dynamik der Emotionen der Schreiberin. Gerade aus denn variierenden Schwüngen der Wörter fühlte der Leser sich ergriffen, als ob die Sätze zu lebendigen Emotionswellen unterschiedlicher Stärke wurden.
Man kann sich also durchaus vorstellen, warum gerade die dynamische Schönschrift damals das Kommunikationsmittel für den Zugang zum Herzen des stärkeren Geschlechts waren.
Im Übrigen wurde an den Universitäten einst (18 Jahrhundert) auch dies kritisch debattiert, dass die Schönschrift sowohl als auch der empfindsame Inhalt auch zu moralisch verwerflichen Vorteilen eingesetzt werden kann. Offiziere und höher gestellte Personen bedienten sich solcher, um ihre schädliche Absichten ggü. dem weiblichen Geschlecht zu verschleiern. Sie gaukelten einfach in schönen Briefen durch empfindsame Floskeln wahre Gefühle. Die Frauenzimmern und Mägde jener Zeit verliebten sich hindurch die Briefe in den Schreiber, der ganz andere Absichten hegte.
Das war ein Drama früher!
Aber gerade nicht die perfekte Schönschrift verlieh der Schönschrift in Briefen die wichtige Dynamik der Emotionen der Schreiberin. Gerade aus denn variierenden Schwüngen der Wörter fühlte der Leser sich ergriffen, als ob die Sätze zu lebendigen Emotionswellen unterschiedlicher Stärke wurden.
Man kann sich also durchaus vorstellen, warum gerade die dynamische Schönschrift damals das Kommunikationsmittel für den Zugang zum Herzen des stärkeren Geschlechts waren.
Im Übrigen wurde an den Universitäten einst (18 Jahrhundert) auch dies kritisch debattiert, dass die Schönschrift sowohl als auch der empfindsame Inhalt auch zu moralisch verwerflichen Vorteilen eingesetzt werden kann. Offiziere und höher gestellte Personen bedienten sich solcher, um ihre schädliche Absichten ggü. dem weiblichen Geschlecht zu verschleiern. Sie gaukelten einfach in schönen Briefen durch empfindsame Floskeln wahre Gefühle. Die Frauenzimmern und Mägde jener Zeit verliebten sich hindurch die Briefe in den Schreiber, der ganz andere Absichten hegte.
Das war ein Drama früher!
Kommentar geändert am 10.06.2026 um 13:00 Uhr