Aus der Art gefallene Vorstellungen des wirklichen Lebens
Petra, die Frau vom Nachbarn
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Die Boomer sind schuld!
Da ist er wieder
der Vorwurf
Schuld
sind
die Boomer.
Zu wenige Kinder!
Sagt,
der Top
Ökonom
Die rein mathematische Perspektive
Verursacherprinzip:
Raffelhüschen
bezeichnet die Babyboomer
(1955–1969)
als „Rohrkrepierer“
beim Kinderkriegen.
Das Problem:
Ein Umlagesystem
funktioniert nur,
wenn genügend Beitragszahler nachrücken.
Die Zahlen:
Früher finanzierten vier bis fünf Einzahler einen Rentner,
heute sind es statistisch nur noch zwei.
Sie erinnert sich,
an Emanzipation ...
an die,
erforderliche,
Zustimmung,
des
Ehemannes
zur
Arbeitsaufnahme,
bis 1977 ...
Ihre Gegenthese ...
Die gesellschaftspolitische Perspektive:
Wirtschaftlicher Nutzen:
Single-Haushalte sind perfekte Konsumeinheiten.
Sie benötigen eigene Wohnungen,
eigene Haushaltsgeräte
und
konsumieren mehr,
als Großfamilien.
Erfindung der Teilzeit:
Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
führte
zur Entstehung von Teilzeit- und Minijobs.
Dies diente der Wirtschaft
zur Abdeckung von Spitzenzeiten
und
senkte gleichzeitig
die Lohnnebenkosten.
Mangelnde Infrastruktur:
Für die Boomer-Generation war die Vereinbarkeit
von Familie
und
Beruf
strukturell kaum flächendeckend möglich
(fehlende Kita-Plätze oder Ganztagsschulen).
Ein Kind zu bekommen
bedeutete
den langfristigen Karrierebruch,
für Frauen.
Das Ideal der Mobilität:
Die moderne Arbeitswelt forderte
zunehmend Flexibilität
und
geografische Mobilität,
von Arbeitnehmern.
Dies
steht im direkten Widerspruch
zur Gründung,
einer Familie,
einer Großfamilie.
Sie meint:
Die „Rentenmisere“ ist
kein
reines Fortpflanzungsproblem,
sondern:
Das Resultat eines Systems,
das
den demografischen Wandel,
sehenden Auges,
ignoriert hat,
während sich die Arbeitswelt
und das Konsumverhalten
radikal
an die Bedürfnisse,
einer individualisierten Gesellschaft,
angepasst
haben.
Produktivitätssteigerung:
Höhere Werteschöpfung,
höhere Löhne,
höhere Einnahmen
des
Rentensystems
Verleugnung der Wirklichkeit?
Schuldumkehr?
© EVdR 06_2026