Was hat dich diesmal um den Schlaf gebracht? Noch bist du klein, noch kannst du das nicht sagen. Noch heißt dich lieben auch: dich in der Nacht durch stille, menschenleere Straßen tragen.
Nur hier und da ist noch ein helles Fenster. Die Ampeln sind zurzeit bedeutungslos und gäbe es sie, schliefen selbst Gespenster. Nur deine wachen Äuglein sind noch groß.
Der warme, schwache Lichtschein der Laternen fällt auf die Häuser, Autos, Plätze, Bäume. Die Stadt erstreckt sich schlummernd unter Sternen. Ich zeige dir den Weg ins Land der Träume.
Die Zeit steht still, als stünde sie auf Pause. Mich kümmert nicht, dass ich so müde bin. Sobald du schläfst, geh ich mit dir nach Hause, dein kleines Köpfchen unter meinem Kinn.
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