Mit Karte bitte!
Anekdote zum Thema Unachtsamkeit
von Citronella
Kommentare zu diesem Text
tja, wenn man alt wird.... lG von M.
Tja, Moppel - sie war ja gar nicht so seeeehr viel älter als ich. Aber ich hätte sie am liebsten in den Arm genommen und gesagt: Omchen, so geht das nicht! Du kannst doch hier nicht laut deine PIN-Nummer rausposaunen ... 
LG Citronella
LG Citronella
So etwas passiert durchaus in High Trust Societies. Im Grunde ist Deutschland auch eine Vertrauensgesellschaft. Es wird weniger gestohlen als Gefundenes zurückgegeben. Ladendiebstahl ist in Deutschland keine Folge der Not, sondern ein spezifischer Volkssport. Als wäre es das Normalste überhaupt, brachte mir ein Klassenkamerad (Klasse 7) im Spätsommer 1996 (ich war erst seit wenigen Monaten in Deutschland) die geklauten Filme „Independence Day“ und „Twitter“ auf Videokassetten mit. Abgesehen von dieser kulturellen Besonderheit ist es in Deutschland unüblich, Menschen zu bestehlen, zu betrügen oder auf der Straße anzugreifen.
Dass die einzige Oppositionspartei (deren wahre Zustimmungswerte nach dem Erreichen von 29% nicht mehr ehrlich wiedergegeben werden) unter anderem auch dieses Deutschland erhalten will, verdient klare Zustimmung.
Das entvölkerte Polygon Sachsen-Anhalt hat nichts mehr zu verlieren und wird zeigen, ob die AfD auch regieren kann. Nur Alleinregierung wäre allerdings sinnvoll, weil jede der „Kartellparteien“ (Höcke) aus eigenem Interesse eine AfD-Regierung sabotieren würde.
Dass die einzige Oppositionspartei (deren wahre Zustimmungswerte nach dem Erreichen von 29% nicht mehr ehrlich wiedergegeben werden) unter anderem auch dieses Deutschland erhalten will, verdient klare Zustimmung.
Das entvölkerte Polygon Sachsen-Anhalt hat nichts mehr zu verlieren und wird zeigen, ob die AfD auch regieren kann. Nur Alleinregierung wäre allerdings sinnvoll, weil jede der „Kartellparteien“ (Höcke) aus eigenem Interesse eine AfD-Regierung sabotieren würde.
Moin Jack,
ich habe das große Glück, in einer (noch) relativ beschaulichen Kleinstadt zu leben, wo Überfälle, Einbrüche und Diebstähle zwar auch immer häufiger vorkommen, aber verglichen mit anderen Orten immer noch nicht überhand genommen haben. Dennoch sah ich dem gehbehinderten Omchen auf ihrem Weg aus dem kleinen Einkaufszentrum, vorbei an einem Geldautomaten, mit Sorge hinterher.
Man wundert sich immer, wenn man über die Opfer von Enkeltricks liest – bis man selbst erlebt, wie naiv manche alte Leute sind.
Danke für deinen Kommentar!
ich habe das große Glück, in einer (noch) relativ beschaulichen Kleinstadt zu leben, wo Überfälle, Einbrüche und Diebstähle zwar auch immer häufiger vorkommen, aber verglichen mit anderen Orten immer noch nicht überhand genommen haben. Dennoch sah ich dem gehbehinderten Omchen auf ihrem Weg aus dem kleinen Einkaufszentrum, vorbei an einem Geldautomaten, mit Sorge hinterher.
Man wundert sich immer, wenn man über die Opfer von Enkeltricks liest – bis man selbst erlebt, wie naiv manche alte Leute sind.
Danke für deinen Kommentar!
Juni (42) schrieb daraufhin am 12.07.26 um 06:55:
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Das ist ja fast unglaublich.
Zumindest habe ich so etwas seit Jahrzehnten nicht erlebt.
Weder in Deutschland noch anderswo.
Zumindest habe ich so etwas seit Jahrzehnten nicht erlebt.
Weder in Deutschland noch anderswo.
Juni (42) äußerte darauf am 12.07.26 um 06:59:
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@ Jorge:
Vielleicht sind die Menschen in Schleswig-Holstein besonders vertrauensselig?
Vielleicht sind die Menschen in Schleswig-Holstein besonders vertrauensselig?
@ Juni:
In einer (norddeutschen) Einkaufspassage verlor ich vor einigen Wochen mein Portemonnaie, und zu Hause begann ich mit den üblichen Sperrungen von Geld- und Krankenkarte. Weitere Papiere habe ich nie darin.
Am Tag darauf bekam ich einen Anruf von meiner Krankenkasse – eine Verkäuferin hatte das Portemonnaie auf dem Tresen einer Boutique gefunden (in der ich nie gewesen war) und da keine Adresse darin war, die Krankenkasse angerufen, um den Eigentümer ausfindig zu machen. Ich fuhr sofort hin und erhielt von der freundlichen Boutique-Verkäuferin das Portemonnaie zurück. Die Karten waren noch da, das Bargeld leider nicht. Die Verkäuferin erzählte, das Portemonnaie habe morgens kurz nach Ladenöffnung plötzlich auf dem Tresen gelegen, irgendwer (vielleicht die morgendlichen Reinigungskräfte) musste es draußen (vielleicht im Papierkorb) gefunden und dort abgelegt haben. Sie machte einen vertrauenswürdigen Eindruck. Einen Finderlohn lehnte sie vehement ab.
In einer (norddeutschen) Einkaufspassage verlor ich vor einigen Wochen mein Portemonnaie, und zu Hause begann ich mit den üblichen Sperrungen von Geld- und Krankenkarte. Weitere Papiere habe ich nie darin.
Am Tag darauf bekam ich einen Anruf von meiner Krankenkasse – eine Verkäuferin hatte das Portemonnaie auf dem Tresen einer Boutique gefunden (in der ich nie gewesen war) und da keine Adresse darin war, die Krankenkasse angerufen, um den Eigentümer ausfindig zu machen. Ich fuhr sofort hin und erhielt von der freundlichen Boutique-Verkäuferin das Portemonnaie zurück. Die Karten waren noch da, das Bargeld leider nicht. Die Verkäuferin erzählte, das Portemonnaie habe morgens kurz nach Ladenöffnung plötzlich auf dem Tresen gelegen, irgendwer (vielleicht die morgendlichen Reinigungskräfte) musste es draußen (vielleicht im Papierkorb) gefunden und dort abgelegt haben. Sie machte einen vertrauenswürdigen Eindruck. Einen Finderlohn lehnte sie vehement ab.
Juni (42) meinte dazu am 12.07.26 um 12:03:
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