.....bin ich erstaunt. ich ertappe mich dabei, die poetischen Haupt - Beiträge zu überfliegen und mich dann den Kommentaren zuzuwenden, weil sie so schön aufregend sind. Die Kühnheit des Flows, das gegenseitige Übertrumpfen der Originalität und des Wissensvolumens stimmuliert mich enorm und macht mir gleichzeitig meine Verwegenheit deutlich, da mithalten zu können. Im Gegenteil : ich komme deutlich an meine persönlichen Grenzen.
Ich habe da einen ganz anderen Fokus :
Ich stelle das Werk in den Vordergrund
dann betrachte ich den Dichter (soweit mir bekannt)
dann suche ich nach der Verbindung zwischen Werk und Dichter
dann analysiere ich(meine ganz subjektive Interpretationen)
dann untersuche ich, was das Werk mit mir zu tun hat, wo es mich triggert oder emotional berührt.
(die Liste ist unvollständig)
Es bleibt mir kaum Raum und Zeit, um mich noch weiter damit zu beschäftigen, wie das Wetter heute ist und ob mein Lieblingsfußballverein verloren hat, oder, noch beliebter, den Lieblingsfeind zu attackieren.
Mir scheint, hier gibt es eine Lieblingsbeschäftigung, die eigenen Grenzen der Aggressionen aus zu testen, mit der Absicht, um jeden Preis zu siegen. Was hat das noch mit dem Ursprungsanliegen zu tun? Nämlich einfühlsam und kompetent auf einen schutzlos präsentierten Text einzugehen?
Oh je, was tun? Weitermachen, weitermachen......
Ich habe eine verwegene Bitte :
Gibt es hier einen Menschen, der bereit ist, mit mir ganz persönlich in einen Austausch über Texte und Schreiberei per PN zu treten? Ich würde mich freuen. Ich denke und schreibe rein intuitiv und einfach. Ich bin nicht gebildet über ein normales Maß hinaus und will einen Austausch in der Gegenwart über Gegenwärtiges.
LG Hanna