Zwischen meinen Zeilen
wohnt kein Punkt,
der etwas beendet.
Dort
atmet ein Wort,
das sich noch nicht
entschieden hat.
Ein Lichtfaden
verheddert sich
im Weiß der Seite.
Manchmal
setzt sich ein Vogel
auf den Rand
eines Satzes
und schweigt.
Vielleicht
ist Schweigen
nur eine Sprache,
die langsamer wächst.
Ich sammle
die kleinen Geräusche
des Tages –
den Schatten eines Blattes,
das Zittern einer Pusteblume,
das Lächeln einer Pfütze
nach dem Regen.
Sie finden ihren Platz
nicht in den Wörtern,
sondern
zwischen ihnen.
Dort,
wo das Ungesagte
seine Hände öffnet
und der Atem
genug Raum hat,
um Erinnerung zu werden.
Zwischen meinen Zeilen
liest nicht das Auge.
Sondern das Herz.