Der Herbst
streift unsre Welt.
Wie ein Besucher,
der eilig ist und sich nicht setzt
auf eine Tasse Kaffee.
Die ersten Blätter gilben.
Die Sommernelken tragen
leere Knospen.
Wie Fragezeichen ragen
braune Halme aus der Erde.
In Räumen doch
fällt von den Decken
noch Schwüle
vieler letzter Wochen.
Schwer wie Omen.
Ein Wandel ist.
Natur sucht ihren Weg.
Schon seit Jahrtausenden
und Menschen sind erschrocken.
Ich nehm
die Nelken aus den Kästen.
Ich weiß,
sie werden nicht mehr blühen.