Eine einfache Botschaft, die immer mehr verkompliziert wurde

Erörterung zum Thema Glaube

von  Bluebird

Die neutestamentarische Botschaft ist im Grunde genommen sehr einfach. So predigte Petrus: „In keinem anderen Namen unter dem Himmel sollen die Menschen das Heil finden!“ und Paulus informiert in Philippi den zitternden Gefängniswärter: „Glaube an den Herrn Jesus, dann wirst du und dein Haus gerettet werden.“

   Es ging also bei der Verkündigung in allererster Linie um den rettenden Glauben an Jesus. Dies ist wirklich mit vielen Stellen im NT belegbar. Wie kann es sein, dass eine so simple Botschaft im Laufe der Jahrhunderte so verkompliziert worden ist, dass man so viele unterschiedliche Definitionen von Christsein hört?


Selbstredend impliziert diese Botschaft natürlich noch viele Unterpunkte, aber die sind halt dann auch nach- und untergeordnet. Erst einmal gilt es doch errettet worden zu sein. Danach ergibt sich das Weitere.

   Und diese Errettung durch den Glauben an Jesus kann zu einem riesigen Wendepunkt werden, so wie beispielsweise beim Apostel Paulus. Ursprünglich ein fanatischer Christenverfolger, bringt ihn einen persönlichen Begegnung mit dem himmlischen Jesus zu Besinnung und Umkehr. Fortan war er ein genauso fanatischer Jesusverkünder.

   Kurzum, ich bin nicht gegen theologische Fachsimpelei, aber das kann aus meiner Sicht nicht eine persönliche Jesuserfahrung ersetzen. In diesem Sinne ist der christliche Glaube in erster Linie kein Tun und Machen, sondern die innere Gewissheit über Jesus mit Gott versöhnt und in Verbindung zu sein. Alles Andere ordnet sich – wie schon gesagt – dann nach! So jedenfalls haben viele andere und ich das erlebt. Oder glauben es zumindest erlebt zu haben!




Anmerkung von Bluebird:

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Kommentare zu diesem Text


 DanceWith1Life (22.06.26, 16:33)
Sehr seltsam, ich meine , Du bist doch derjenige der sich für das Befragen der Geister interessiert hat,  hättest Du nicht die Millionen Toten, die er bei seiner Unterwerfung der Welt gefordert hat, fragen können, ob sie jetzt alle im Himmel sind?

 Bluebird meinte dazu am 22.06.26 um 17:36:
Das sind alte Geschichten! Man soll die Toten ruhen lassen und die Geister nicht rufen. Von Letzteren wird man eh nur belogen/getäuscht! In diesem Sinne: "Tue recht und fürchte niemanden!"

 DanceWith1Life antwortete darauf am 22.06.26 um 17:40:
Naja, der eine sagt alles Verdrängte rächt sich, der andere, man solle die Toten ruhen lasse, beide Aussagen haben ihre Berechtigung. Wohl dem, der über Klarheit und Unterscheidungsvermögen verfügt.
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