Der Brüste Lust, sie ist nicht für den Mann, sie ist fürs Kind bestimmt, das draus entsteht, wie leer ist Liebe, die nicht schwängern kann, weil in ihr nicht der Wind des Wandels weht. Und diese Hüften, so verlockend sie dem Aug' des geilen Freiers mögen scheinen, sie sind die Wiege für die Zukunft, die alsbald die Welt begrüßt mit lautem Weinen. Seht ihr die beiden Turtelnden? Recht bald wird wölben sich der angebumste Bauch, statt Liebesseufzern Wehenschrei erschallt, die Liebesgrotte wird Gebärens Schlauch. Ich geh, will ich von Herzen mich verwöhnen, zum Platz, wo Kinder frohem Ballspiel frönen.
Anmerkung von Quoth:
Sonnets zu der erwähnten Stichserie nach Hendrick Goltzius.
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