Die Späne müssen fallen

Kurzgedicht zum Thema Nonsens

von  niemand



Beim Reimen bitte keine Kanten/Ecken -

der Leser könnt erschrecken,

denn dann liest

er etwas, das nicht abgerundet ist.


Drum bitte immer hobeln, feilen, glätten,

denn Inhalt [den wir hätten] reicht allein

nicht aus, das Ding muss abgeschmirgelt sein.


Wem nützt schon reines inhaltliches Treiben -

ein Dichter sollte Uni-Verse schreiben!



Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von Reliwette, Tula, Saira und Schtzngrrrrm.

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Kommentare zu diesem Text


 Janna (17.09.26, 11:40)
Das erinnert mich an die Zeit hier bei KV, wo Texte, meist Gedichte, bis zum Exzess verrissen wurden. Jedes  kleinste Abweichen von der Norm wurde beanstandet, jede nicht eingehaltene metrische Regel wurde geahndet. Dann hatte ich irgendwann die Schnauze voll und hab KV für eine Zeitlang verlassen. Nichts gegen Tipps oder den Hinweis auf RS oder Grammatikfehler. Aber man kann alles übertreiben. 
Liebe Grüße von
Janna

 Vaga (17.09.26, 12:01)
*lach, liebe Irene! Genau - wir müssten Theorie und Praxis zunächst bei anderen studieren, um unsere persönliche Sicht aufs Un- und Dingliche anschließend für ebendiese sichtbar Schwarz auf Weiß und angepasst umzuformulieren. 
Vor wird es wichtig sein, inhaltlich nur das in eine Form zu pressen, was für andere als solche zu erkennen ist. Und so würden nach und nach unsere entpersönlichten Aussagen zur nachhaltig nutzbaren allgemeinen Ansichtssache, evtl. vielleicht sogar 'verbraucht' bis hin zur völligen Unkenntlichkeit unserer persönlichen Ursprünglichkeit. LG - Vaga
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