Die Nacht hat Zähne
und sie mahlt
mich langsam in ihrem Maul.
Das Licht der Bar,
die immer noch aufhat,
ist mir Trost.
Wie ein Freund,
den ich nie hatte,
scheint ihr Licht aufs Wappen.
„Vereinen wir uns hier!“,
scheint es mir zu sagen,
„so beginnt die Blutsbruderschaft.“
Mit der Mary,
die bald geziert, gepfeffert
und in blutigem Kostüm
vor mir, von mir
gerührt und ganz,
ganz lächelnd nur verzehrt wird.
„Vampir der Nacht!“ –
so nennt man mich.
Vampir der Nacht
hat uns gedacht …
So höre ich bald,
als das Licht sich nun dimmt
und immer mehr den Atem nimmt:
Hälse um Hälse,
Zungenschlag,
Münder liegen aneinander.
Sie beißen in die Lippen sich
und saugen dort ganz fest.
Sie reißen fort das Obershirt
und feiern sich ein Fest.
Und meine Augen sehen
nur noch den Absinth:
Zucker, Feuer, Flieh‘!
Die Hände zittern,
und milchig wittern
Elemente sie.
Die Jungfrau steht
wie die Statue
inmitten dieser Welt.
Mein Blick, ganz klar,
trifft ihren Gedanken,
der rein ist wie sie selbst.
Doch der Tag,
er kündigt sich
nun an und bricht mit Licht
in den Verschlag
der Fensterfront
und nimmt sich Düsternis.
Schwach liegen nun
die Leiber dort,
niemand, der mehr steht.
Ich trinke aus
und geh‘ meinem Weg
nun fort in einen Morgen,
als draußen sie,
die Jungfrau, mich
tut für den Tag sich borgen …
Ein Leben für die Nacht.