Lebenszustände
Betrachtung zum Thema Beobachtungen
von Reliwette
Kommentare zu diesem Text
Hallo Hartmut,
deine Zeilen fangen an bei den Verlieren des Systems, gleiten weiter über das Streben nach Materiellen hin zu den vermeintlichen Gewinnern („stets Profit ins Auge fassen“), landen wieder beim Streben durch Immaterielles („…Hochmut…) und schließen gekonnt mit einem Bild, dass als Zusage zu Gott gilt, mit dem gebrochenem Brot gefeiert wird, und jäh unterbrochen scheint vom Gekeife einer Kettensäge, die nicht nur den Körper bricht, sondern schlimmer noch als die Axt im Walde wütet.
Das letzte Bild steht in meiner Lesart also für die Unfähigkeit der Menschen, einen Frieden untereinander und miteinander zu finden, vom Frieden zu Gott ganz zu schweigen, zu stark verflechtet und verwunden im Streben (wiederkehrendes Motiv zwischen den arm/reich Strophen) ist das Gefälle aus den-da-Unten und den-das-Oben.
Ein komprimiertes Werk, das, ohne den Zeigefinger (allzu sehr) zu heben, mit gellenden Tönen aufmerksam macht auf unsere Missstände und Bühnentauglichkeit für eine kleine Performance besitzt. (Mit der Kettensäge einen Laib Brot schneiden, hätte man vom Jesus sicher selten gesehen.)
Danke fürs Werk, Herzlichst,
Sascha
deine Zeilen fangen an bei den Verlieren des Systems, gleiten weiter über das Streben nach Materiellen hin zu den vermeintlichen Gewinnern („stets Profit ins Auge fassen“), landen wieder beim Streben durch Immaterielles („…Hochmut…) und schließen gekonnt mit einem Bild, dass als Zusage zu Gott gilt, mit dem gebrochenem Brot gefeiert wird, und jäh unterbrochen scheint vom Gekeife einer Kettensäge, die nicht nur den Körper bricht, sondern schlimmer noch als die Axt im Walde wütet.
Das letzte Bild steht in meiner Lesart also für die Unfähigkeit der Menschen, einen Frieden untereinander und miteinander zu finden, vom Frieden zu Gott ganz zu schweigen, zu stark verflechtet und verwunden im Streben (wiederkehrendes Motiv zwischen den arm/reich Strophen) ist das Gefälle aus den-da-Unten und den-das-Oben.
Ein komprimiertes Werk, das, ohne den Zeigefinger (allzu sehr) zu heben, mit gellenden Tönen aufmerksam macht auf unsere Missstände und Bühnentauglichkeit für eine kleine Performance besitzt. (Mit der Kettensäge einen Laib Brot schneiden, hätte man vom Jesus sicher selten gesehen.)
Danke fürs Werk, Herzlichst,
Sascha
Hallo Sascha,
meine Rundumschläge sind bekannt, ich verzichte auf zu viele Einzelheiten. Meine Erfahrung lehrt mich, dass Menschen, die nur mit dem Nötigsten auskommen müssen, viel enger zusammenrücken als die "Opfer der kapitalistischen Lebensweise." Du hast meine Zeilen auseinander gedröselt. Hab Dank, mein Freund!
Hartmut
meine Rundumschläge sind bekannt, ich verzichte auf zu viele Einzelheiten. Meine Erfahrung lehrt mich, dass Menschen, die nur mit dem Nötigsten auskommen müssen, viel enger zusammenrücken als die "Opfer der kapitalistischen Lebensweise." Du hast meine Zeilen auseinander gedröselt. Hab Dank, mein Freund!
Hartmut