Lied der Attentäter

Engagiertes Gedicht zum Thema Religion

von  Prinky

Ich muß dich töten,
mein Glaube befiehlt!
Ich ziehe mein Messer,
und schneide gezielt
dir deinen Kopf ab,
naja, es muß sein!
Denn Liebe bedeuted
auch härter zu sein.

Dann eines Tages
steh` ich beglückt
vor meinem Schöpfer,
ganz nah ihm gerückt.
Ich tat nur normales, -
Allah befahl.
Notwendigkeiten
sind Opfer und Qual.

Leben heißt Sterben,
das ist nunmal so!
Jungfrauen warten
schon irgendwo.
Preis meines Handelns, -
Verlangengestillt!
Glaube gibt Frieden,
auch wenn man killt!

Nichts ist so schrecklich
wie ungläubig sein.
Arm ist man nämlich,
mickrig und klein!
Ich schaue auf, und
erkenne die Welt!
Der Westen verendet
an seinem scheiß Geld.

Der Westen, verdorben,
verfaulendes Fleisch.
Vor Gott ist alleine
der Gläubige reich.
Ich atme Verlangen
und senke mein Haupt.
Mekka ist alles,
wenn man nur glaubt.

Und falls ich es schaffe
mich würdig erweis,
dann zahle ich gerne
den winzigen Preis.
Mein Leben ist gar nichts;
Allah ist groß.
Leben bedeuted
Schicksal und Los.

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Kommentare zu diesem Text

Graeculus (69)
(19.01.15)
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 Prinky meinte dazu am 22.01.15:
Ja, ich denke auch, das der Text nun noch aktueller ist.
Was sagt er aus?
Glauben an sich ist nichts verderbliches. Er ist sogar gut.
Aus dem Glauben heraus andere abzuwerten ist aber
kein Glauben, sondern ein Verbrechen.
Warum warten eigentlich nicht eine Menge Jungfrauen
auf männliche Christen nach deren Tod?
Also, ich würde mich auch freuen. Aber dafür töten?
Micha
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