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Meinungen anderer Autoren zu Wastl
Ich schätze Wastl sehr. Ich mag seine feine Ironie, seinen herrlichen Humor,
welcher mir grade heute den Tag gerettet hat und ich mag seine Texte
die mich oft zum Nachdenken bringen. Alles in allem, er ist ein super Kollege, den ich gerne lese und wegen seines Umgangs mit anderen auch schätze. Wastl ist kein Holzhammer-Fetischist. Auch das kreide ich ihm hoch an. Mit lieben Grüße, niemand
welcher mir grade heute den Tag gerettet hat und ich mag seine Texte
die mich oft zum Nachdenken bringen. Alles in allem, er ist ein super Kollege, den ich gerne lese und wegen seines Umgangs mit anderen auch schätze. Wastl ist kein Holzhammer-Fetischist. Auch das kreide ich ihm hoch an. Mit lieben Grüße, niemand
Du grauer Staub der Stunden,
der sich in stillen Winkeln breitmacht,
wo nichts geschieht
und noch weniger entsteht.
Es ruht das Wort,
schwer wie lauwarmes Wasser,
in einem Becken ohne Wellen,
ohne Tiefe,
ohne jede bemerkenswerte Eigenschaft.
So schreibt er dahin,
bedächtig,
träge,
wie ein Sonntagnachmittag ohne Wetter,
ohne Geräusch,
ohne Zweck.
Seine Bilder stehen,
nicht strahlend,
nicht fallend,
einfach nur da,
wie Möbel in einem Wartezimmer.
Die Zeit schreitet nicht,
sie sitzt.
Und selbst das Sitzen
geschieht nur aus Gewohnheit.
Die Zeilen ernähren sich
von bedeutungslosen Übergängen
und verweilen
in einer Stille,
die nicht poetisch ist,
sondern schlicht vorhanden.
Und so beklage ich,
mit gleichbleibender Stimme
und ohne jegliche innere Regung,
das größte Drama des Geschriebenen:
seine vollkommene Fähigkeit,
nichts zu wollen,
nichts zu sagen,
und nichts zu hinterlassen.
der sich in stillen Winkeln breitmacht,
wo nichts geschieht
und noch weniger entsteht.
Es ruht das Wort,
schwer wie lauwarmes Wasser,
in einem Becken ohne Wellen,
ohne Tiefe,
ohne jede bemerkenswerte Eigenschaft.
So schreibt er dahin,
bedächtig,
träge,
wie ein Sonntagnachmittag ohne Wetter,
ohne Geräusch,
ohne Zweck.
Seine Bilder stehen,
nicht strahlend,
nicht fallend,
einfach nur da,
wie Möbel in einem Wartezimmer.
Die Zeit schreitet nicht,
sie sitzt.
Und selbst das Sitzen
geschieht nur aus Gewohnheit.
Die Zeilen ernähren sich
von bedeutungslosen Übergängen
und verweilen
in einer Stille,
die nicht poetisch ist,
sondern schlicht vorhanden.
Und so beklage ich,
mit gleichbleibender Stimme
und ohne jegliche innere Regung,
das größte Drama des Geschriebenen:
seine vollkommene Fähigkeit,
nichts zu wollen,
nichts zu sagen,
und nichts zu hinterlassen.
Antagonist (56)
(13.10.25, 13:47)
(13.10.25, 13:47)
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