die stille steht schon im badezimmer und wartet auf den ersten tropfen
ich ziehe mich aus
wie eine zwiebel, blättrig, schlafwarm, die woche klebt noch zwischen meinen zehen
der schaum spricht in blasen und nennt mich beim vornamen ich nicke
am wannenrand lehnen blumen aus dem vorgarten der erinnerung sie schauen mich an als wüssten sie was ich vergessen will
alles ist erlaubt unter wasser auch das vergessen auch das gurgeln von sorgen durch den abfluss in die tiefe wo niemand fragt, ob ich fertig bin
ich wasche die tage ab die an mir hingen wie zu enge jacken und finde darunter einen körper der einfach nur sein will
die fliesen zählen meine atemzüge eins zwei drei vier einatmen weiterleben ausatmen
heute ist samstagund ich gehöre mir