Hypnotisch
Gedicht
von niemand
Kommentare zu diesem Text
Liebe Irene,
Schlange und Rose sind zwei symbolträchtige Bilder, die allgemein für Gefahr und Schönheit oder auch Verführung und Unschuld stehen. Im weiteren (alttestamentarischen) Sinn zudem für Erkenntnis.
Das Kaninchen (als vermeintliches Opfer) verharrt in einem schockähnlichen Zustand und ist der "Werbung" der schönen und klugen Schlange hilflos ausgesetzt.
Ein hyptnotischer Zustand vergeht mit der Zeit - die Unschuld aber überlebt wie einst Jonas im Walfischbauch.
Ein interessantes Gedicht!
Schlange und Rose sind zwei symbolträchtige Bilder, die allgemein für Gefahr und Schönheit oder auch Verführung und Unschuld stehen. Im weiteren (alttestamentarischen) Sinn zudem für Erkenntnis.
Das Kaninchen (als vermeintliches Opfer) verharrt in einem schockähnlichen Zustand und ist der "Werbung" der schönen und klugen Schlange hilflos ausgesetzt.
Ein hyptnotischer Zustand vergeht mit der Zeit - die Unschuld aber überlebt wie einst Jonas im Walfischbauch.
Ein interessantes Gedicht!

vielen dank für deinen kommentar, der mich natürlich sehr freut.
die thematik hat mich lange beschäftigt, da ich mein inneres kaninchen schon erlebt habe. Ich glaube, dass wir alle ein solches
zur hypnose bereites teil-ich haben. etwas was uns entgegen des verstandes und der vernunft dazu bringt einer faszination quasi zu erliegen, bis hin zur selbstaufgabe. das ist ein teil der natur. mit unserem verstand könnten wir dagegen setzen, ist aber nicht so leicht. es war auch nicht so leicht eine anständige form für dieses
gedicht zu finden, ohne in eine art larmoyanz zu verfallen
die ich unbedingt vermeiden wollte.
mit lieben grüßen und nochmaligen dank, irene
die thematik hat mich lange beschäftigt, da ich mein inneres kaninchen schon erlebt habe. Ich glaube, dass wir alle ein solches
zur hypnose bereites teil-ich haben. etwas was uns entgegen des verstandes und der vernunft dazu bringt einer faszination quasi zu erliegen, bis hin zur selbstaufgabe. das ist ein teil der natur. mit unserem verstand könnten wir dagegen setzen, ist aber nicht so leicht. es war auch nicht so leicht eine anständige form für dieses
gedicht zu finden, ohne in eine art larmoyanz zu verfallen

die ich unbedingt vermeiden wollte.
mit lieben grüßen und nochmaligen dank, irene